„Hommage an die Stadt“: Kinofilm aus Regensburg feiert mit den Stars Premiere im Regina Kino

Die Regensburger Liebeskomödie „Ein fast perfekter Antrag“ feiert am 4. Februar im Regina Kino Premiere. Die Hauptdarsteller Heiner Lauterbach und Iris Berben höchstpersönlich werden den Film präsentieren. Es ist eine Veranstaltung für geladene Gäste. Doch auch für die Öffentlichkeit bastelt Yvonne Kühl, die Geschäftsführerin des Lichtspielhauses in der Holzgartenstraße, an einem Coup.
Hier finden Sie einen zum Thema passenden Inhalt von YouTube. Klicken Sie auf "Beitrag ansehen", um den Inhalt anzuzeigen.
Mit dem Klick auf "Beitrag ansehen" erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an den Drittanbieter übermittelt werden. Weitere Infos finden Sie unter www.mittelbayerische.de /datenschutzerklärung
Nicht nur Lauterbach und Berben kommen am 4. Februar nach Regensburg, auch die Macher des Films, Star-Regisseur Marc Rothemund, Drehbuchautor Richard Kropf und Produzent Lasse Scharpen, werden laut einer Presseeinladung bei der internen Premiere am 4. Februar im Regina Kino dabei sein. „Wir wurden gefragt, ob wir das ausrichten können“, sagt Kühl auf die Frage, wie sie die Veranstaltung an Land gezogen hat. „Wir machen gerne Premieren. Das spricht sich natürlich rum. Und wir haben gute Kontakte zur Produktion.“
Knapp einen Monat lang hatten Rothemund, Lauterbach, Berben und Co. für „Very Best Ager“, wie die Komödie zunächst heißen sollte, im Frühling 2024 in Regensburg gedreht. Mal radelte Berben über den Haidplatz, mal schlenderte sie mit Lauterbach über die Steinerne Brücke, immer umgeben von einem Tross aus Kameraleuten, Technikern und Ordnern. Auch in der Kult-Kneipe Banane drehte das Team.
„Ein fast perfekter Antrag“: Regisseur schwärmt von Regensburg und seiner Uni
Regensburg sei der „dritte Hauptdarsteller“ im Film, hatte Rothemund während des ersten Drehtags in einem Anwesen im Stadtnorden verraten. Im Gespräch mit der MZ schwärmte er regelrecht: von der Schönheit der Altstadt, von dem studentengeprägten Leben – und von der Architektur der Universität. „Diese ganzen Hörsäle von unterschiedlichen Architekten finde ich faszinierend. Wenn das Licht stimmt, geben sie ein ganz tolles Motiv ab“, sagte er.

Heiner Lauterbach gibt in „Ein fast perfekter Antrag“ den mürrischen Witwer Walter. Als er seine Jugendliebe, die Kunstprofessorin Alice – gespielt von Iris Berben –, wieder trifft, schreibt er sich als Gaststudent in ihr Seminar ein. Dementsprechend viel Platz dürfte die Universität im Film einnehmen.
Im offiziellen Trailer zum Film, der seit Dezember online ist, ist das zumindest so. Außerdem zu sehen ist gleich am Anfang die Skyline von Regensburg, Heiner Lauterbach, wie er seinen Hund in der Eifelstraße Gassi führt, und Szenen auf der Steinernen Brücke.
Kinofilm mit Lauterbach und Berben zeigt Regensburg „in seiner ganzen Schönheit“
Im Gespräch mit der MZ hatte Rothemund während des Drehs versprochen, der Film werde eine „außergewöhnlich humorvolle, gefühlvolle, unterhaltsame, romantische Komödie“. Kühl vom Regina Kino hat schon ein paar Ausschnitte gesehen. „Großartig“, sagt sie. „Sie zeigen Regensburg in seiner ganzen Schönheit. Es ist eine schöne Hommage an die Stadt.“
Weltpremiere wird „Ein fast perfekter Antrag“ einen Tag vor der Regensburger Erstaufführung in München feiern. Am 22. Februar wird Kühl zufolge eine weitere Vorpremiere im Regina Kino stattfinden – diesmal für die Öffentlichkeit. Die Geschäftsführerin hofft, dass Lauterbach, Berben und Rothemund dann wieder dabei sind. „Da arbeite ich noch dran. Das ist mir ganz wichtig“, sagt Kühl. Für Regensburg sei der Film eine große Sache. Am 26. Februar kommt er schließlich in die Kinos.