Programme zur Bundestagswahl 2025 im Check: Das sind die Wirtschafts-Pläne der Parteien

Von Lorenz Nix, Franziska Mahler, Christian Eckl, Gerd Otto · 20. Februar 2025 um 05:00

Am Sonntag, 23. Februar, wird gewählt. Unternehmen, Verbände und Privatleute setzen große Hoffnungen auf die neue Bundesregierung: Sie soll Deutschland aus der Wirtschaftskrise führen. Dafür haben die Parteien ganz unterschiedliche Ideen.

Die Mediengruppe Bayern hat die Wahlprogramme von SPD, Union und Co. unter die Lupe genommen und daraus einzelne wirtschaftspolitische Aspekte herausgegriffen. Experten aus der Region ordnen die Pläne der Parteien ein.

SPD: Partei fordert eine Fixierung des Rentenniveaus

Bundeskanzler Olaf Scholz hat versucht, die Rente zum großen Wahlkampfthema zu machen. Seine SPD will das Rentenniveau fixieren – für die Partei sogar die Bedingung für das Eingehen einer Koalition. Was eine Fixierung bedeuten würde, erklärt der Wirtschaftswissenschaftler Fabian Kindermann: Hier geht es zum Artikel.

CDU: Keine Schulden, keine Reichensteuer

Die Union will weder neue Schulden machen, noch soll es höhere Steuern für Besserverdiener geben. Stattdessen soll der Wirtschaftsmotor in Deutschland wieder anspringen und dabei helfen, zum Beispiel den Wehretat zu finanzieren. Gemeinsam mit Ökonom Jürgen Jerger hat die Mediengruppe das Wahlprogramm der Konservativen analysiert: Hier geht es zum Artikel.

Grüne: Fossile Energie ist ein Auslaufmodell

Die Debatten rund um das Heizungsgesetz haben am Image der Grünen und des Kanzlerkandidaten Robert Habeck gekratzt. Zu unrecht? Die Grünen wollen jedenfalls den Umstieg auf klimaneutrales Heizen weiter vorantreiben − und das sozial gerecht. Fossile Energie ist für die Partei ein Auslaufmodell. Das sieht ein Experte ähnlich: Den ganzen Artikel finden sie hier.

FDP: Wahlprogramm sorgt für Kontroversen

Dass die FDP die Beibehaltung der Schuldenbremse will, liegt auf der Hand. Außerdem will die Partei Steuersenkungen. Wie passt das zusammen? Unter Wissenschaftlern und Ökonomen aus der Region löst das Wahlprogramm der Liberalen kontroverse Reaktionen aus: Mehr dazu finden Sie hier.

AfD: Von Euro-Aus bis Atomenergie

Die AfD fordert unter anderem, die Atomkraftwerke wieder anzuschalten. Außerdem will die Partei die Abschaffung des Euros. Die Kanzlerkandidatin der Rechtsaußen-Partei, Alice Weidel, ist selbst Ökonomin. Doch wie viel Wirtschaftskompetenz steckt eigentlich im Wahlprogramm? Den Artikel finden Sie hier.

Freie Wähler: Mehr Menschen zur Arbeit motivieren

Bürgergeld-Reform, höherer Steuerfreibetrag, Abschaffung der Erbschaftssteuer: Die Freien Wähler wollen Privatpersonen entlasten und mehr Menschen zur Arbeit motivieren. Der Arbeitsmarktforscher Enzo Weber und der Steuerexperte Florian Köbler ordnen die Pläne der Aiwanger-Partei ein: Mehr dazu finden Sie hier.

BSW: Russisches Gas als Lösung?

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) will Deutschland unter anderem mit günstigen Energieimporten aus der Wirtschaftskrise führen. Dafür sollen wieder Verhandlungen mit Russland geführt werden. Der ehemalige Vorsitzende der Monopolkommission, Jürgen Kühling, hält das für „dumpfe Stimmungsmache ohne energiepolitische Kompetenz“: Hier geht es zum Artikel.