Früheres Maschek-Autohaus in Schwandorf ist bald Geschichte – Nun fällt die Gebäudehülle

Nachdem vor gut drei Wochen der Startschuss für den Abbruch des früheren Maschek-Autohauses an der Regensburger Straße gegeben wurde, schreiten die Arbeiten immer weiter voran.
Seit Anfang Juli wurde das Gebäude von der Firma Metz Erdbau entkernt. Einbauten wie Glasscheiben, Fenster und Heizungen wurden ebenso entfernt wie die Dämmung unter den Bodenplatten, der Gussasphalt und die Fußbodenheizung. Auch die Außenfassade wurde abgebaut. Übrig blieb nur noch die Gebäudehülle.
Jetzt begann der maschinelle Rückbau der Gebäudesubstanz. Dabei kommt auch eine moderne Staubbinderanlage zum Einsatz, um die Staubentwicklung während des Abbruchs deutlich zu reduzieren. Durch eine Maschine, die wie eine überdimensionale Schneekanone aussieht, wird dabei stetig Wassernebel auf die Baustelle gesprüht.
Auch das Pflaster muss noch entfernt werden
Geschäftsführer Christian Metz rechnet damit, dass in etwa fünf Wochen das ehemalige Autohaus Geschichte sein wird. In diese Zeit werde auch ein geplanter Betriebsurlaub fallen, weist Metz hin, um mögliche Spekulation über einen Stillstand auf der Baustelle Mitte August gleich aus dem Weg zu räumen.
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Mit dem Abbruch des Autohauses ist es aber noch nicht getan. Anschließend muss noch das gesamte Pflaster rund um das Gebäude herausgerissen werden. Danach muss das Gelände laut Metz noch modelliert und an das höhere Straßenniveau der Libourne-Allee angepasst werden. Der erste Teil des Geländes soll, so rechnet Metz, Mitte September an die Firma Gebrüder Donhauser übergeben werden.
Auf diesem Bereichs des Gesamtareals will eine Investorengemeinschaft ein Haus der Gesundheit mit verschiedenen Arztpraxen, Apotheke und Sanitätshaus errichten. Es soll auch der erste Schritt zur Neugestaltung des Geländes sein. Die Investoren hoffen, dass dieser Neubau im Jahr 2028 abgeschlossen werden kann.
Mehr als 100 Wohnungen sollen später noch errichtet werden
Im hinteren Bereich des Areals sind noch circa 120 Wohnungen geplant, die aber erst in einem späteren Abschnitt realisiert werden sollen.
Nachdem das frühere Autohaus abgebrochen ist, wird die Firma Metz den hinteren Geländeteil, auf dem die Wohnungen entstehen sollen, noch modellieren und auffüllen, wie der Geschäftsführer erklärt.