Firma Huber aus Berching investiert 21 Millionen Euro in ihren Standort in Erasbach

Die Huber SE hat einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung ihres Unternehmenssitzes im Berchinger Ortsteil Erasbach erreicht: Mit dem Richtfest für das neue Bürogebäude wächst das Unternehmen weiter. Wie viel Mitarbeiter dort Platz finden sollen und wann der Neubau fertig sein soll, teilt die Firma mit.
In einer Pressemeldung berichtet die Firma über das Richtfest für das neue Bürogebäude. Der Neubau mit vier Stockwerken kann künftig in Verbindung mit mobilem Arbeiten von rund 300 Mitarbeitern genutzt werden und „trägt damit der sehr positiven Unternehmensentwicklung Rechnung“, schreibt Huber.

Das Gebäude soll im ersten Quartal 2027 fertiggestellt werden, der sukzessive Ein- und Umzug ist für März 2027 vorgesehen. Die Investitionssumme beläuft sich nach Angaben des Unternehmens auf circa 21 Millionen Euro.
„Dieses Bürogebäude ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung von Huber“, sagte Dr. Oliver Rong, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand Technik und Produktion, in seiner Rede. Es sei Ausdruck der Wachstumsstrategie, des Vertrauens in die Zukunft und nicht zuletzt ein ganz klares Bekenntnis zum Huber-Stammsitz.
„Berching ist nicht nur der größte Huber-Standort, sondern hier liegen unsere Wurzeln“, betonte Rong. Hier sei die Grundlage für die erfolgreiche Entwicklung gelegt worden – von einem kleinen Handwerksbetrieb zum weltweiten Marktführer im Bereich der Abwasser- und Schlammbehandlung. „Auch heute werden von Berching aus alle wesentlichen Impulse für unsere weltweiten Aktivitäten gesetzt“, sagte Rong.
Huber SE: Neubau bietet Raum für über 200 Arbeitsplätze
Das Gebäude wird künftig Raum für über 200 moderne Arbeitsplätze bieten. In Verbindung mit mobilem Arbeiten kann es künftig von rund 300 Mitarbeitern genutzt werden, schreibt die Firma in der Pressemeldung.

Mit einer Brutto-Grundfläche von rund 5200 Quadratmetern und einer Netto-Raumfläche von etwa 4500 Quadratmetern entsteht ein modernes Bürogebäude mit vier oberirdischen Etagen und einem teilunterkellerten Bereich.
Im dritten Obergeschoss entsteht ein großer Besprechungs- und Veranstaltungsraum mit Dachterrasse. Außerdem wird das Gebäude über eine voll ausgestattete Küche und eine Kantine mit mehr als 150 Sitzplätzen verfügen.
Im Erdgeschoss ist ein großzügiger Co-Working-Bereich vorgesehen. Ein großer Terrassenbereich wird hier künftig Raum für gemeinsame Mittagspausen, Begegnungen und Veranstaltungen bieten. Das Gebäude wird nach einem modernen New-Work-Office-Konzept gestaltet und erfüllt damit die Anforderungen an moderne Arbeitsbereiche mit unterschiedlichen Nutzungszonen, teilt Huber mit.
„Wir kennen unsere Stärken, wir kennen unsere Märkte und wir sind davon überzeugt, dass wir für die Zukunft sehr gut gerüstet sind“, sagte Rong. „Deshalb gehen wir trotz des schwierigen weltweiten Umfelds positiv und mit Zuversicht in die Zukunft.“ Diese Zuversicht beruhe darauf, dass Huber auch in schwierigen Zeiten als Firma leistungsfähig sei, auf den qualitativ hochwertigen Produkten, der Innovationskraft, aber „vor allem auf unseren engagierten Mitarbeitenden, die den Unterschied machen“.
Das Unternehmen würde den aktuellen Herausforderungen nicht mit Stillstand begegnen. „Sondern mit unternehmerischem Mut, Investitionen in unsere Zukunft und auch mit Verantwortungsbewusstsein der Region und unseren Mitarbeitenden und deren Familien gegenüber“, sagte Oliver Rong.
Neben einer modernen Arbeitswelt wurde großer Wert auf ein zeitgemäßes und zukunftsorientiertes Energiekonzept gelegt, schreibt das Unternehmen. Das Gebäude wird mit modernen Wärmepumpen ausgestattet. Die Heizungs- und Lüftungstechnik verfügt dabei über eine effiziente Wärmerückgewinnung. Hinzu kommt eine moderne und innovative Gebäudesteuerung, mit der die technischen Anlagen intelligent, energieeffizient und bedarfsgerecht betrieben werden können, schreibt Huber. Damit investiere die Firma nicht nur in ein attraktives Arbeitsumfeld, sondern auch in einen verantwortungsvollen und möglichst effizienten Umgang mit Energie und Ressourcen.
Auf dem Huber-Gelände soll eine Art Campus entstehen
Durch die Anordnung des neuen Gebäudes, das auf dem früheren Parkplatz entsteht, wird im Ensemble mit dem bestehenden Bürogebäude sowie dem Besprechungszentrum Huber-Forum ein großzügig gestalteter Außenbereich geschaffen. Die Firma nennt ihn „Huber-Campus“.
Bereits in den vergangenen Jahren hatte das Unternehmen am Standort Berching erheblich in zwei große Produktionshallen und ein Parkhaus investiert. Damit konnten die Fertigungskapazitäten deutlich erweitert werden.