ASV Cham knackt beim 24-Stunden-Schwimmen in Furth im Wald erneut 100 Kilometer

Viele Fragen stellten haben sich die Sportler am Samstagmorgen vor dem Start beim 24-Stunden Schwimmen-Triathlon gestellt. Wird es in diesem Jahr dem ASV erneut gelingen, die magische 100 Kilometer-Marke zu knacken? Schafft dies auch eine andere Staffel oder gelingt es sogar einem Team, den unschlagbar scheinenden ASV Cham schlagen zu können? Kann Alexander Engert erneut die 55 Kilometer schwimmen oder setzt er sogar noch einen oben drauf und bezwingt seinen eigenen Rekord oder stoßt ein anderer Solist ihn sogar vom Thron?
Am Wochenende fand die etablierte winterliche Großveranstaltung der Triathlon Abteilung im Hallenbad in Furth im Wald erneut statt. Die Spannung vor dem Großereignis war groß. Die Motivation der Athleten war deutlich zu spüren. Zudem herrschte eine gewisse Wettkampfstimmung, auch wenn der gute Zweck dieser Veranstaltung im Vordergrund stand. Die Staffeln und Solisten wollten schließlich so viele Kilometer wie möglich schwimmen.
Als Moderator wirkte Uwe Neumann. Neumann freute sich sehr, dass das 24-Stunden- Schwimmen nicht nur in der Grenzstadt, sondern im ganzen Landkreis, ja sogar über die Landkreisgrenzen und über Bayern hinaus so gut angenommen werde. Die weiteste Anreise hatte Tobias Kupfer, der aus Erfurt stammt. Die Schwimmer zeigen große Vorbildfunktion für den Nachwuchs, der dadurch angetrieben wird, aktiv und engagiert zu bleiben, um später einmal selbst in einer Staffel oder gar als Solist schwimmen zu können.

Pünktlich um 10 Uhr fiel der Startschuss. Danach stürzten sich 6 Staffeln (TV Furth im Wald-Triathlon, ASV Cham, DLRG Furth im Wald, Wasserwacht Waldmünchen, Wasserwacht Cham und Bayronman) sowie sieben Solisten ins Wasser. Währen Julia Kaufmann und Julia Stoiber sowohl für die DLRG Furth im Wald als auch für die Triathlon-Abteilung an den Start gingen, startete Andrea Margeth für die Triathlon-Abteilung und Alexander Engert für die DLRG Furth im Wald. Babara Mallmann, Peter Bareuther und Tobias Kupfer gehören dem Team „Warmduscher“ an.
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Auch die Kinder verschiedener Vereine sowie der Grundschule Weiding und Runding hatten die Gelegenheit, ihr Können zu zeigen und gemeinsam viele Kilometer für den guten Zweck zu schwimmen. Auch sie waren hochmotiviert und nutzten das jeweilige Zeitfenster von der ersten bis zur letzten Sekunde aus. Von 10 bis 15 Uhr stand ihnen eine gesonderte Bahn zur Verfügung. Neben der Kinderabteilung des Triathlons (3. Sieger mit 22 650 Metern) gingen noch der ASV Cham (1. Platz mit 33 500 Metern), die Kinder der DLRG (2. Platz mit 24 350 Metern), die Wasserwacht Waldmünchen (4. Sieger mit 22 100 Metern) sowie gemeinsam die Kinder der Grundschulen Weiding und Runding (5. Sieger mit 21 600 Metern) an den Start. Danach war die Bahn freigegeben für Einzelstarter, die individuell Bahnen sammeln und somit Spenden erschwimmen.

Die Bahn konnte stundenweise gebucht werden. Auch Mehrfachbuchungen waren möglich. Ein großer Dank gilt hierbei dem Verein „Rot-Weiß-Äpflet“, der die Nachtschicht übernahm und die Bahn von Mitternacht bis fünf Uhr morgens komplett gebucht hatte. Zahlreiche Bahnen schwammen sie. Erwin Lamecker, Vorsitzender des TV, ließ es sich nicht nehmen, ebenfalls einige Runden zu ziehen. Auch Sportreferent Franz Stoiber besuchte das Mega-Event.
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Während tagsüber viele Zuschauer für beste Stimmung sorgten, war in der Nacht dafür fetzige Musik zuständig. Diese ging von Rock, Pop, Schlager bis hin zu Opernstücke. Für jeden Geschmack war also etwas dabei. Auch nachts herrschte reger Betrieb auf allen Bahnen. Die bunte Beleuchtung sorgte für ein besonderes Flair.

24 Stunden später waren all die Fragen von Samstagvormittag beantwortet. Auch in diesem Jahr war es ein Event der Superlative. Die Rekorde wurden pulverisiert. Sowohl die Staffeln als auch die Solisten und Kinder lieferten hervorragende Ergebnisse ab. Bereits um 8.40 Uhr am Sonntagmorgen hat der ASV Cham die Schallmauer von 100 Kilometer durchbrochen. Sie knackten ihre Bestzeit von 2024 und schwammen stolze 106,75 Kilometer.
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Auch die Solisten Alexander Engert und Julia Stoiber überboten ihre Leistungen. So konnte Engert mit krassen 56 Kilometer glänzen und Stoiber freute sich, die magischen 50 Kilometer erfolgreich geschafft zu haben. Aber nicht nur die Staffeln und Solisten überboten sich selbst, sondern auch die Kindergruppen. Jeder einzelne Verein sowie die Grundschule Weiding und Runding schwammen neue Bestmarken.
Bei der Siegerehrung betonte Uwe Neumann, dass bei solchen Veranstaltungen durch neue Begegnungen Freundschaften entstehen. Aber auch der Teamgeist werde gestärkt. Man sei auf einem anderen Niveau motiviert, wenn links und rechts neben einem das Wasser nur so spritzt. Der Moderator hob nicht nur die Leistungen der Athleten hervor, sondern bedankte sich auch bei Wolfang Braun, der das Event organisiert hatte.

Neumann appellierte, wie wichtig solche Veranstaltungen sind. Die Hallenbäder und allen voran der Schwimmsport dürften nicht sterben. Schwimmen zu können sei für Kinder enorm wichtig.
Das 24-Stunden-Schwimmen ist als Veranstaltung für den guten Zweck gedacht. Während bei den Erwachsenen pro Kilometer ein Euro gespendet wurden, waren es bei den Kindern zwei Euro pro Kilometer. Insgesamt wurden 1400 Euro für den guten Zweck gesammelt. Diese Summe geht an die Initiative „Bürger helfen Bürgern“ des Landkreises Cham.