Unfall in Cham mit gestohlenen Kennzeichen: Großfahndung nach drei Flüchtigen im T-Shirt

Von Johannes Schiedermeier · 9. Januar 2026 um 22:15

„Straße reinigen“ lautet die Erstalarmierung der Feuerwehr Cham am Freitagabend gegen 18.25 Uhr. Dann wächst sich alles blitzschnell aus: Ein Skoda Oktavia hat insgesamt drei Fahrzeuge gerammt und dabei einen Sachschaden von mehr als 60.000 Euro angerichtet. Drei Männer sind leicht bekleidet in T-Shirts Richtung Regentalaue geflohen. Das Bayreuther Kennzeichen des Skoda erweist sich als gestohlen.

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Nach ersten Ermittlungen der Polizei Cham sind die Drei mit ihrem Wagen aus der Ausfahrt des Rewe-Marktes in die Janahofer Straße eingefahren und hatten dort einen entgegenkommenden Wagen gestreift. Dadurch gerät der Skoda ins Schleudern und rammt zwei Fahrzeuge, die vor einem gegenüberliegenden Geschäft zum Verkauf ausgestellt sind.

Innerhalb kürzester Zeit ist die Polizei mit einem Großaufgebot und zahlreichen Streifenwagen vor Ort und durchkämmt die Gegend. Ein Suchhund wird angefordert und die FFW Blaibach mit einer Drohne nachalarmiert, die mit einer Infrarot-Kamera ausgestattet ist.

Mit einem Suchhund war die Polizei hinter den drei Flüchtigen her, die in Richtung Regentalaue verschwunden waren. - Foto: Johannes Schiedermeier

Es erweist sich als Fehler, dass die drei Autoinsassen über die Tankstelle und deren Hinterhof geflüchtet sind. Es gibt ziemlich gute Kamera-Bilder von ihnen und die Polizei weiß jetzt, dass sie leicht geschürzt auf der Flucht sind.

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Mehrere Überflüge mit der Drohne bleiben ohne Ergebnis. Der Suchhund trifft ein und der Hundeführer gibt ihm aus einer Plastiktüte die Geruchsprobe aus einem Kleidungsstück. Zielsicher läuft der Weimaraner Richtung Hinterhof, über den Toom-Parkplatz und in die Hans-Eder-Straße. Dort führt er die Polizisten in den Hof einer Spedition, wo sich zunächst die Spur verliert. Bis Redaktionsschluss dauert die Suche nach den Flüchtigen an.

Die Feuerwehr Blaibach war mit einer Drohne mit Infrarotkamera an der Suche beteiligt. - Foto: Johannes Schiedermeier