Umstellung abgeschlossen: Bargeld ist nun in allen Regensburger Bussen passé

Von Benedikt Baumgartner · 8. Dezember 2025 um 13:51

Nach einer Testphase im September wurde ab Ende Oktober die Regensburger Stadtbus-Flotte auf ausschließlich bargeldloses Bezahlen umgstellte. Diese Umrüstung ist nun abgeschlossen: Bares zählt nicht mehr in den Bussen. Für das Stadtwerk liegen die Vorteile klar auf der Hand, dennoch wird die Umstellung teils skeptisch beäugt.

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Das Stadtwerk hat die Umstellung auf bargeldlosen Ticketverkauf abgeschlossen. Ab sofort können Fahrgäste in allen Stadtbussen ihre Tickets ausschließlich kontaktlos mit Karte oder Smartphone bezahlen, wie das Stadtwerk in einer Pressemeldung berichtet. Seit Ende Oktober wurde die städtische Busflotte schrittweise umgestellt. Mittlerweile sind alle Fahrzeuge mit mindestens einem sogenannten Validator ausgestattet, an dem sich das digitale Fahrticket lösen lässt. Persönliche Daten würden dabei nicht gespeichert.

Das Versprechen: Günstigere Tickets, flüssigere Fahrt

Die Stadtbusse sind vollständig bargeldfrei: Beim Fahrpersonal können keine Tickets mehr erworben werden. Die digitalen Fahrkarten kosten weniger als die ausgedruckten. Für den Busfahrer entfällt der gelegentliche Verkaufsvorgang, die Busse sollen so flüssiger verkehren. In Gelenkbussen können an den hinteren Türen vereinzelt noch Terminals inaktiv sein. Diese gehen in den kommenden Tagen in Betrieb.

Konnte Stadtwerk die Bedenken ausräumen?

„Wir freuen uns, dass wir die Umstellung ohne größere Hürden durchführen konnten und haben im Betrieb bisher überwiegend positive Erfahrungen gemacht. Die Bedenken, die uns erreichten, etwa zum Datenschutz, konnten wir durch ausführliche Erläuterungen ausräumen“, berichtet Sandra Schönherr, Betriebsleiterin von Stadtwerk.Mobilität. Bedenken kommen, wie die MZ berichtete, vor allem von Seniorenvertretern. Ältere Menschen würden sich vom bargeldlosen Bezahlen abgehängt fühlen. An 30 Vorverkaufsstellen in der Stadt können aber nach wie vor Einzel- oder Streifentickets mit Bargeld bezahlt werden. Für Senioren, Kinder oder Menschen ohne Bankkarte wurden zudem Prepaid-Karten eingeführt.