Kommentar zur Bezahl-Umstellung in Regensburger Bussen: Mehr geht nicht

Von Benedikt Baumgartner · 19. November 2025 um 04:45

Seniorenvertreter üben Kritik an der Umstellung auf rein bargeldlose Bezahlung in Regensburger Bussen, Stadträte verteidigen die Neuerung. Richtig so, findet Redakteur Benedikt Baumgartner. Die Vorteile überwiegen und das Stadtwerk sorgt für ausreichend Alternativen.

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Gewohnheiten umstellen zu müssen, nervt. Daher ist auch die Kritik an der Umstellung auf rein digitales Bezahlen in Bussen, etwa von Seniorenvertretern, nachvollziehbar. Allerdings besteht das Leben aus Veränderungen und die Vorteile, die das Stadtwerk im Zuge der Bargeldlos-Umstellung nennt, sind stichhaltig: Der Fahrer kann sich aufs Fahren konzentrieren, der Bus fährt zügiger wieder an, der Fahrkartenausdruck entfällt, digitale Tickets sind günstiger.

Natürlich ist es sinnvoll, wie Seniorenbeiratsvorsitzender Klaus Steiner über Alternativen nachzudenken, mit bargeldlosem Bezahlen haben die aber wenig zu tun. Denn auch Systeme, die nach tatsächlich gefahrener Strecke abrechnen, funktionieren digital. Und das Stadtwerk tut ohnehin, was es kann, um die Umstellung zu erleichtern. Es gibt aufladbare Prepaid-Karten, neue Verkaufsstellen für Fahrkarten werden in der Stadt eröffnet, die Busse quellen aktuell fast über vor Info-Material, wie das bargeldlose Bezahlen funktioniert. Und wenn alles nicht hilft, kann man einen jüngeren Fahrgast um Hilfe bitten – vielleicht setzt der sogar mal seine Kopfhörer ab und man kommt ins Gespräch.