Toni Lauerer dichtet zum Ende der Landesgartenschau in Furth im Wald

Der Further Toni Lauerer hat eine Lobeshymne auf die Stadt, die Landesgartenschau und die vielen Ehrenamtlichen geschrieben, die sie zu etwas besonderem gemacht haben. Eine Prise Humor darf dabei natürlich nicht fehlen.
Aus is und gor isTja, „Game over“ Landesgartenschau!Gestartet am 22. MaiSogar mit Söder, ich weiß es noch genauund trotzdem ist sie jetzt vorbei!
Naja, dann schaun wir mal zurückauf 137 Tage:War‘s erfolgreich, für Furth ein Glück?Das ist hier die Frage!
Vor dem Anfang, wisst ihrs noch?Da sprachen manche Zeitgenossen:„Ihr werd’s ned fertig, ihr fahrt ein Loch,ihr habt ein Eigentor geschossen!
Ein Rückblick auf die Eröffnung der LGS in Furth:
Wie kann man nur so etwas machen?Der Zeitplan, der ist viel zu eng!Alle werden über uns lachen,das wird ein Reinfall, werdses seng!“
Und außerdem haben sie sinniertüber die finanzielle Seite.„Die Stadt ist nachher ruiniert“,so unkten sie, „mir san dann pleite!“
Auf der Festwiese, so Mitte April,lag noch rundum Dreg herumund das wenige Tage vor dem Zieleieiei, da schauten wir hübsch dumm!
Doch der Bürgermeister,ein Optimist vor Gott, dem Herrn,Sandro Bauer heißt er,sprach: „Des wird scho wern!“
Und wenn, im Falle eines Falles,etwas am 5. Mai noch nicht ganz staant (bayer. Konjunktiv von stehen)dann sagen wir, das alleswar von vornherein so geplant!
Wahrscheinlich hat er in der Nachtmanchmal a bissl transpiriertund leise betend sich gedacht:„Herrgott hilf, dass firte wird!“
Und siehe da, am Eröffnungstage:Alles freut sich, alles lacht,und viele stellen sich die Frage:Wie hamm die Further das gemacht?
Noch vor gar nicht allzu langer Zeitwie skeptisch da so mancher warund jetzt sagt jeder voller Freid:„Das des wos wird, das war mir klar!“
Warum kam es so, was war der Grund,dass es so kommen musste, wie es kam?Nun, erstmal san die Further Hund‘,und zweitens: Wenn drauf ankommt, haltens zamm!
Pflanzen, Gießen von Mai bis heuteund noch viele andere Sachen,dafür braucht man Leute,die das gut und gerne machen!
Es riefen Stadt und Gartenschauund ganz, ganz viele kamen,wieviel weiß ich nicht ganz genau,ich kenn‘ auch nicht all ihre Namen.
Doch es gilt in jedem Falle,für jede, jeden, kurz, für alle:
Der ganzen Truppe ein großes Dankeob Blumenpflanzer oder Guide,ob im Gelände oder an der Schrankedanke für eure Energie und Zeit!
Ihr wart da, wenn man euch brauchte,jammern hörte man euch nichtauch wenn es manchmal sicher schlauchtemachtet ihr ein freindlichs Gsicht!
3288 Stundendas war die Dauer der LGSsolang drehtet ihr eure Rundencool und souverän trotz Stress.
Schlußendlich sag ich insgesamt:Nix wär’s ohne Ehrenamt!
Doch bei so einem Großeventbrauchts auch Profis, das ist bekannt!Denn nur wer die Materie kennt,bleibt meistens auch im Stress entspannt.
Die saßen dann auch frisch und frohund freuten sich ganz dollin ihrem LGS-Büroin der Straß‘ von Dr. Adam Voll!










Ab Mai, nach LGS-Beginnsah man sie meist auf dem Geländemit Claudia, der Meisterinoft hieß es erst spätabends: „Ende“
Spät wurde es und es war schee,das Angebot hatte Weltniveau:Schlager, Jazz und KabarettJoris machte die Damen froh!
Man sah euch dann in hellem Grünund man wusste ganz genau:Die, die da so grün vorüberziehnsind die Ladies von der Gartenschau!
Vieles gäbe es noch zu sagenüber das tolle Personal,doch nun drehn wir -ohne Wagen-a Runde übers Areal!
Drachenschuppen gabs und BlumenwiesenGetreidefelder sah man sprießen,am Drachenei hatten Kinder Spaßund gelbe Ruam gab es aus Glas.
Die Imker mit ihrer Bienenprachtzeigten, wie man Honig macht,und war es mal zu heiß,gab es einen Stand mit Eis!
Am Schwanenweg gabs gläserne Fisch,der Schattengarten kam vom Flederwisch,aus Böhmen, unserem Nachbarlandkamen Infos übers Grüne Band.
Wer rüber in ihre Höhle lief,konnte sehn, wie Fanny schlief!Wie es sich gehört, war auch dabei,beim Leonhardikircherl die Pfarrei!
Vom Landkreis Cham der Pavillon,blaue Kornblumen und roter Mohn,Kinderecken warn dabeiund das Theaterallerlei.
Zweifellos das Allerscheena,war die super Parkarena!Bei Bau und Planung halfen zammHickl Furth und Penzhkofer Eschlkam.Alle sagten: „Die ist toll!“Beim Lauerer war sie ziemlich voll!
Zum Schluß sei noch erwähntein Ort, den man wohl „Hotspot“ nennt:Ein kleiner, unscheinbarer Standmit Wein aus unserem Nachbarland!
Bald hatte sich herausgestellt:Hier trifft sich die ganze Welt!Besonders in den Abendstundenhat man Menschen dort gefunden,die nach des Tages Stress und Mühngenossen einen Veltiner Grün.Oder auch bei Grauburgunderwurden viele wieder munter!Auch Zweigelt konnte man dort kaufenund mit guten Freunden sauf ….trinken!Es war wirklich eine Schau,der Place-to-be aus der Wachau!
Viel gäbe es noch zu dichtenüber Menschen und Geschichten,und über viel Verschiedenes,was geschehn ist auf der LGS.
Doch lassen wird’s dabei bewenden,alles muss halt einmal enden!Ich will es aber nicht verhehlen:LGS, du wirst uns fehlen!
Es war eine schöne Zeit,für ganz, ganz viele nette Leit,die uns besuchten und dafürein riesengroßer Dank von mir!
Und allen Helfern nochmal mercinix wär gegangen ohne sie!Sie ist zwar aus, die Gartenschaudoch eines weiß ich ganz genau:Trotz Kosten für unser Furth im Wald:In Zukunft macht sie sich bezahlt!
Zum Schluss sag ich es so:Aus is, aber schee wars scho!