Altenkreither Feuerwehr bezieht neue Heimat: Symbolischer Schlüssel für neues Gerätehaus übergeben

Das liebste Kind der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Altenkreith ist, wie sollte es anders sein, das neue Gerätehaus. Sie haben nicht nur enorme Eigenleistungen in das Millionenprojekt gesteckt. Sie werden die Einweihung auch drei Tage lang vom 18. bis 20. Juli gebührend feiern. Doch damit nicht genug. Der Umzug der aktiven Mannschaft in die neue Heimat, „ein historischer wie einmaliger Moment“, wie es Vorsitzender Alexander Laube bezeichnete, wurde mit einem kleinen Festakt gefeiert.
In Begleitung des Fuhrparks marschierten die Aktiven mit musikalischer Unterstützung durch die Kapelle d’Schwärzenberger eine Runde um das neue Schmuckstück. Offiziell parkten, beobachtet von den Argusaugen der Gäste, das Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 und der Versorgungs-Lkw erstmals (es wurde heimlich geübt) in den Hallen ein, und die Aktiven bezogen in den geräumigen Umkleiden ihre persönlichen Spinde.
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„Bis es soweit war, wurden viele ehrenamtliche Stunden investiert“, bemerkte Kommandant Patrick Hofweber. Neben Bürgermeisterin Alexandra Riedl und ihren Stellvertretern Dr. Reinhold Schoierer und Alfred Stuiber waren auch die vier Kreither Stadträte Kerstin Haberzeth, Alfred Reger, Thomas Reger und Hubert Hofweber sowie zahlreiche Ehrenmitglieder der Einladung gefolgt. Ferner waren KBR Mike Stahl und KBI Norbert Mezei zugegen.
Dank an Unterstützer
„Ein zeitgemäßes Gerätehaus mit ausreichend Platz für Fahrzeuge und Geräte, aber auch für Schulungen, Übungen und nicht zuletzt für die Pflege der Kameradschaft. Ein neues Kapitel für die FFW Altenkreith beginnt“, stellte Hofweber fest.
Sein Dank galt der Stadt für die Realisierung des Projekts, die eine Investition zum Schutz der Bürger darstelle. Dankesworte gingen auch an Architekt Brunner und alle Mitglieder für die tolle Unterstützung sowie die Kreither Stadträte für die „Bierspende“. „Wir haben viel angepackt und wir können stolz sein, auf das was wir geleistet haben“, so Hofweber.
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Viel Diskutieren, Planen und Bauen seien bis zum heutigen Tag notwendig gewesen, bemerkte Bürgermeisterin Riedl, und „es ist wahnsinnig, was hier geleistet wurde.“ Mit dem Erstellen des Sozialtrakts in Eigenregie sei eine 1a-Arbeit abgeliefert worden, lobte sie und hob den großen Zusammenhalt in der Wehr hervor. Den vom terminlich verhinderten Architekten Brunner übermittelten Symbolschlüssel überreichte Riedl an Kommandant Hofweber.
Riedl verlas die Grüße von Brunner,, der sich als Ghostwriter des Stadtoberhaupts bezeichnete. „Für den reibungslosen Probelauf drücke ich die Daumen und bedanke mich für die konstruktive Zusammenarbeit mit Stadt und Wehr. Für den kleinen Festakt stehen 112 Flaschen Bier (speziell etikettiert) auf den Tischen.“
KBR Stahl brachte es mit „gemeinsamer Fleiß schufen dieses Haus“ auf den Punkt. Ein super tolles, notwendiges Feuerwehrhaus, das zwar viel Geld gekostete habe, aber das ehrenamtliche Engagement, das hier geleistet werde, sei nicht mit Geld zu bezahlen, erläuterte er. Es sei ein Bau für die Zukunft, bei dem kein Quadratmeter unnütz sei. „Viele Akteure waren in den letzten vier Jahren nötig, und so geht der heutige Tag in die Geschichte der örtlichen Feuerwehr ein“, betonte der KBR.
Gebäude „Riesengewinn“
Für Vorsitzenden Laube war das Einparken der Kfz ein erhebender Moment. Als Vereinsverantwortlicher bedankte er sich, das Gebäude mit nutzen zu dürfen, dies sei ein Riesengewinn auch für die Jugend. Man habe als Verein einen fünfstelligen Betrag beigesteuert und werde auch für die Anschaffung des MTW einen Obolus leisten, führte er aus. „Es mussten viele Zahnrädchen ineinandergreifen, und wir können wahrlich stolz sein, auf das Geleistete.“
Den drei Kommandanten galt der Dank für die Mitfinanzierung des Essens. Ein extra Dankeschön richtet Laube an Kommandant Hofweber, „der vermutlich keinen Tag ohne einen Gedanken an das neue Gerätehaus“ verbracht habe, sowie Tom Schweiger und Bernhard Hecht für den unermüdlichen Einsatz.
Laube verkündete, dass alle zum sonntäglichen Frühschoppen eingeladen sind. Dann wurde der Einzug in den Hallen der neuen Heimat mit dem Gerstensaft vom Brauhaus Nittenau (das Fass sträubte sich beim Anzapfen) und den Schmankerln der Festküche Gleixner/Aumer gebührend gefeiert.
Zum Projekt: Kommandat Patrick Hofweber blickte zurück: „Vor vier Jahren hat sich unser interner Bauausschuss zum ersten Mal getroffen“, blickte Hofweber zurück. Nach vielen Sitzungen und Besichtigungen und zwei Jahren Planungen mit Quadrat 45 Grad erfolgte der Spatenstich und im November 2023 das Richtfest. Heute nun können wir das neue Gerätehaus in Betrieb nehmen.“



