Endspurt bei Generalsanierung des Freibades Roding: Neuer Glanz auch für Eingangsgebäude

Von Oliver Hausladen · 11. Februar 2025 um 05:00

„Der erste Eindruck soll ein schöner sein“, sagt Richard Fischer, Technischer Vorstand der Städtischen Betriebe Roding (Landkreis Cham): Am 1. Mai öffnet das Platschare nach der Generalsanierung wieder seine Pforten – und auch das Eingangsgebäude wird dann im neuen Glanz erstrahlen. Die Arbeiten dazu laufen derzeit auf Hochtouren und liegen im Zeitplan, berichten Fischer sowie der Kaufmännische Vorstand der Städtischen Betriebe, Manfred Janker.

Der Eingangsbereich wird angehoben und somit barrierefrei zugänglich, erläutert Fischer. Dann erwartet die Besucher aber (ausnahmsweise) Gewohntes: Der Kassenbereich bleibt vorerst noch, wie er ist. Dieser wird nach der Saison umgestaltet, wenn auch der Aufzug eingebaut wird, so der Technische Vorstand: „Es macht Sinn, das in einem Arbeitsabschnitt zu erledigen.“ Ist der Aufzug installiert, ist das Freibad auch komplett barrierefrei, in dieser Saison gilt noch die bisherige Lösung, dass Menschen mit Handicap am Tor klingeln, so dass ihnen aufgesperrt wird.

Auch die Umkleiden bleiben vorerst noch in Betrieb, nicht mehr von den Gästen benutzt werden allerdings die Duschen daneben. Diese entstehen derzeit gemeinsam mit den weiteren sanitären Anlagen im Untergeschoss. Dabei wird es weit mehr Platz geben, „die Zahl der Duschen wird sich in etwa verdoppeln“, erläutert Janker. In einem weiteren Bauabschnitt später ist vorgesehen, die Umkleiden in die neue Wärmehalle zu integrieren, damit dann alles auf einer Ebene ist.

Fleißig gearbeitet wird auch im Gastro-Bereich. Mit einer neuen Theke und neuen Farben soll der Bereich verschönert werden. Die alte Holzdecke wurde abgenommen und wird durch eine neue mit viel Licht ersetzt. Außerdem wird unter anderem frisch gestrichen.

Pächter für Gastronomie gefunden

Janker und Fischer freuen sich auch, dass mittlerweile ein Pächter gefunden ist, was in der Gastronomie (und vor allem auch bei einem stark witterungsabhängigen Posten wie einem Freibad) nicht einfach sei. Pünktlich zum 1. Mai wird auch die Gastronomie bereitstehen, so Janker und Fischer.

Wichtig ist ihnen, dass Freibad-Gelände und Gebäude ein einheitliches Bild ergeben: „Wenn wir schon ein hochmodernes Bad mit vielen neuen Attraktionen bekommen, sollte auch der Eingangsbereich dazupassen“, findet Janker.

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880 000 Euro sind im Haushalt der Stadt heuer für die restlichen Arbeiten bei der Freibad-Sanierung eingeplant, die beiden Vertreter der Städtischen Betriebe sind auch zuversichtlich, dass der Kostenrahmen eingehalten werden kann. Erfreulich sei auch, dass fast alle Arbeiten von Firmen aus dem Landkreis Cham (viele davon sogar von Unternehmen aus dem Rodinger Stadtgebiet) durchgeführt werden.

Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Generalsanierung und Attraktivierung des Freibads auf knapp 14 Millionen Euro.

Vorfreude auf Wiedereröffnung

Janker und Fischer ist die Vorfreude auf die Wieder-Eröffnung anzumerken. Der Probebetrieb, bei dem die gesamte Technik auf Herz und Nieren getestet wurde, sei problemlos verlaufen, die Badeplatte bis auf den Kinderbereich (etwa Spielgeräte aufstellen) und einige Arbeiten an den Außenanlagen (unter anderm Zuschneiden von Sträuchern und Verlegung des Rollrasens) fertig.

„Wir hoffen, dass unsere Stammkunden, die das Bad wegen der Sanierung und zuvor wegen der Corona-Pandemie lange nicht nutzen konnten, zurückkommen und vielleicht auch neue Gäste angelockt werden“, sagt Janker. Sie würden ein tolles Bad mit vielen neuen Attraktionen vorfinden, das aber den Charme des alten Platschare erhalten würde, verspricht er.

Der Umkleidebereich wird vorerst weiter benutzt.
Freundlich und hell wird sich der Gastro-Bereich präsentieren.