Brennberg will erst Genehmigung klären: Entscheidung über zweiten Padelcourt vertagt

Von Resi Beiderbeck · 10. August 2026 um 15:00

Der Antrag auf Baugenehmigung für die Erweiterung eines Padelcourt-Areals in Bibersbach auf dem Gelände der Firma Alphatec lag dem Gemeinderat zur Behandlung vor. Konkret geht es dabei um die Errichtung eines zweiten Spielfeldbereiches für die Trendsportart Padel, kombiniert mit einer Terrasse von acht mal elf Meter, dazu WC, Dusche, Umkleideraum, Clubhaus und Bar.

Eine isolierte Befreiung ist erforderlich, da sich das Vorhaben außerhalb der festgelegten Baugrenzen auf einem Grundstück befindet, das als Entwässerungs- und Grünfläche deklariert ist. Mutmaßlich würden auch Parkplätze wegfallen.

Mitarbeiter sollen in der Pause Sport treiben

Das Vorhaben ist mit der Betriebsärztin abgestimmt, die eine Erweiterung des Padelcourt-Areals ausdrücklich begrüßt, so heißt es im Antrag. Hintergrund ist die beabsichtigte Gründung eines Betriebssportvereins mit dem Ziel, Mitarbeitenden eine aktive Pausengestaltung zu ermöglichen. Die Einrichtung soll nicht öffentlich zugänglich sein.

Bei der Behandlung des Vorhabens ergab sich für den Rat ein Problem: Für den bereits in Betrieb befindlichen Padelcourt fehlt die Genehmigung durch das Landratsamt. Der Platz war im Januar 2025 als Tektur behandelt und vom Gemeinderat befürwortet worden. Die Unterlagen befinden sich seitdem im Landratsamt und die Genehmigung ist bis heute nicht erteilt.

Es besteht die Vermutung, dass es an der noch nicht erteilten Zustimmung der Unteren Naturschutzbehörde liegen könnte. „Wir können als Kommune nicht einem zweiten Padelcourt zustimmen, wenn die Genehmigung für den ersten noch fehlt“, war sich der Gemeinderat einig. Es wird nun Kontakt mit dem Landratsamt aufgenommen, um herauszufinden, woran es hakt. In der nächsten Sitzung am 2. September soll das Vorhaben dann erneut behandelt werden.

Viel Lob für Burgtheater: Kommt bald neue Inszenierung?

Ein durchwegs positives Fazit zog Bürgermeisterin Marion Macht zum Burgtheater. Sie sprach von acht wunderschönen Abenden, begeisterten Besuchern und vielen ehrenamtlichen Helfern, unter anderem beim Catering. Die dort eingesetzten Personen haben nicht nur gebacken, vorbereitet und die Verkaufsbude betrieben, sondern sogar das Trinkgeld gespendet. Ein Teil davon wurde in Eis für die Kindergarten- und Schulkinder investiert. Weitere 200 Euro gingen an THEO – Zentrum für tiergestützte Therapien Ostbayern. Bei allen Aufführungen passte das Wetter, die Organisation lief bestens und die Besucher lobten die Darbietungen auf hohem Niveau.

Wird es also bald eine neue Inszenierung im Burghof geben? Der Kulturausschuss ist bei dieser Frage nur beratend tätig. Es wird eine Gemeinderatsentscheidung sein, ob man sich wieder darauf einlässt. Viele der Schauspieler haben bereits Interesse bekundet und der Regisseur hätte ein Stück im Blick. „Meines Erachtens spricht vieles dafür“, sagt die Bürgermeisterin auf Nachfrage. „Ich persönlich würde einen zweijährigen Rhythmus bevorzugen, aber das entscheide ich nicht alleine.“

Beschluss: Schneepflug für 17.500 Euro wird gekauft

Informiert hat Macht zudem über einen Beschluss, der in der letzten nicht öffentlichen Sitzung gefasst worden war. Demnach wird ein Schneepflug zum Preis von 17.500 Euro als Anbaugerät für den Unimog gekauft.