Ausstellung im Woferlhof: Zwieseler Künstlerin Irene Fastner kehrt nach Wettzell zurück

Am 14. März lädt Galeristin Elisabeth Lerche um 16 Uhr zur Vernissage in den Woferlhof in Wettzell bei bad Kötzting. Gezeigt werden dieses Mal Werke der Künstlerin Irene Fastner – nicht zum ersten Mal, und eigentlich ist es sogar so etwas wie ein kleines Jubiläum, wenn auch ungeplant.
Denn die Galerie war noch nicht lange eröffnet, da gehörte die aus Zwiesel stammende Kastner schon zu denjenigen Künstlern, die hier ihre Werke präsentierten. 1996 war das, nur zwei Jahre nach ihrem Diplom beim Prof. Helmut Sturm an der Akademie der Bildenden Künste in München.
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Seitdem war Fastner oft bei gemeinsamen Ausstellungen in der Galerie vertreten, und auch einige Einzelausstellungen folgen in den vergangenen drei Jahrzehnten. „Jetzt war sie aber schon länger nicht mehr hier“, sagt Lerche. Als beide vor einigen Monaten zufällig wieder einmal zusammengekommen seien, sei das Thema der ersten Ausstellung vor 30 Jahren eher zufällig aufgekommen – und das der Ausstellung in diesem Jahr auch.

Elisabeth Lerche schwärmt von der Künstlerin und ihren Werken (übrigens sehr viele neue in der Ausstellung), die „naiv anmuten, es aber nicht sind“, und in denen „der Sturm fast nicht zu erkennen ist“, wäre da nicht die auffallende Farbigkeit.
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FastnerE erzähle mit ihren Bilder immer Geschichten, für die sich der Betrachter auch Zeit nehmen müsse. Hintersinnig seien die Darstellungen, die (fast) nur Frauen zeigten: Immer mit charakteristisch großem Kopf, auffallenden Augen, schlanken Gliedmaßen.

Inspiriert von ihren vielen exotischen Reisen, fände sich vieles in den Bildern, das außergewöhnlich sei und Zeit brauche, um wirken zu können – und dann gebe es auch beim zweiten Blick immer wieder etwas Neues zu entdecken; und beim dritten Blick, und beim vierten ...
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Ein besonderes Augenmerk – das ist die Empfehlung der Galeristin – sollten die Besucher auf die Hinterglas-Malereien in der Ausstellung haben. „Das kann wirklich nicht jeder, aber Irene Fastner kann das ganz hervorragend.“ Es gibt also wirklich mehr als einen Grund, die bis Ende Mai laufende Ausstellung im Woferlhof einmal zu Besuchen – Dabei gerne auch etwas mehr Zeit mitbringen: Denn nicht nur ist das gezeigte Werk ziemlich umfangreich – es gibt auch wirklich so einiges zu sehen. Von ganz großformatigen Werken bis hin zu ganz kleinen, die dabei nicht weniger zu erzählen haben und die vom Betrachter nicht nur Fantasie, sondern eben auch etwas Zeit fordern.
