Zaga, der flauschige Champion vom Affeckinger Berg – oder wie es ist, auf Alpaka-Zuchtschau zu gehen

Der Hengst der Planks aus Kelheim machte ganz ohne „Waschen, Föhnen, Kämmen“ eine gute Figur. Ein „cooler Typ“ ist er wohl sowieso – und der flauschige Champion vom Affeckinger Berg.
Die Alpaka-Herde der Planks in Affecking hat einen Champion im Stall. Zwölf Tiere sind es, vier Stuten und acht Hengste. Während die Mädels bei den Fohlen bleiben, gehen die Jungs regelmäßig mit Menschen aus der Region wandern.
Vor Kurzem ging es für die Alpaka-Besitzer Lea und Florian Plank nicht nur in den Stall, auf die Weide oder zum Wandern. Mit Hengst Zaga ging es nach Bayreuth zur Alpaka-Schau Süd. Einer Zuchtschau mit Wettbewerben.
Bei anderen Tierrassen – vom Hund bis zur Milchkuh – wird da schon mal vom Besitzer ordentlich Hand angelegt. Nach dem Motto „Waschen, Föhnen, Kämmen“. Derlei war bei dem Paarhufer nicht nötig, sagt Florian Plank. „Die Alpakas präsentieren sich so wie sie sind. Ihre Wolle reinigt sich quasi wie von Zauberhand. Man achtet darauf, dass sie trocken sind und dann sehen sie im Endeffekt aus wie aus dem Ei gepellt.“ Einzig: Einige Monate zuvor wurde Zagas Kopf „zurecht geschnibbelt. Ansonsten sind die Tiere von Natur aus schön“.
Dass sich ein Alpaka bei solch einer Schau gut präsentiere, hänge stark davon ab, „wie gut man vorher mit dem Tier übt und wie stark auch das Vertrauen von Tier zu Besitzer ist“, sagt Florian Plank. Seine Frau Lea strahlte als Tierführerin Ruhe aus. Und Zaga ist wohl auch von Natur aus ein ruhiger Typ. Denn eben auch dieser Charakter-Zug sei bei der Zucht wichtig.
Für den Preisrichter aus Irland machte Zaga „in einer sehr starken Gruppe den 2. Platz“. Über alle Altersgruppen hinweg wurde er zudem Farb-Champion.