Angekündigte Extremwetterlage sorgt in ersten Bundesländern für Schulausfälle

Der Deutsche Wetterdienst sagt für Freitag eine extreme Wetterlage voraus, es droht Glätte und damit Gefahr, besonders im Verkehr. Zwei norddeutsche Bundesländer reagieren bereits auf die Warnungen und kündigen an, in den Schulen am Freitag Distanzunterricht abhalten zu lassen.
Laut der Warnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sind Ostdeutschland, der Harz und die Region zwischen Bremen und Hamburg noch stärker betroffen als beispielsweise der Freistaat Bayern. Hier wie dort soll es aber besonders in der Nacht zum Freitag zu teils kräftigen Schneefällen kommen.
Meteorologe Jürgen Schmidt von Wetterkontor sagte im Gespräch mit der Mediengruppe Bayern, dass der Schneefall am Freitagmorgen bereits in Regen übergehen könne. Tritt das ein, führe es wiederum zu einer üblen Kettenreaktion, da der Boden noch gefroren ist. Der DWD spricht sogar von einer „hohen Unwettergefahr“ durch gefrierenden Regen, wie die Meteorologen das Phänomen bezeichnen.
Schulausfall in Hamburg, Bremen und Teilen Niedersachsens
Bereits am Donnerstag soll wegen des Wetters in einigen Regionen Niedersachsens der reguläre Unterricht an Schulen ausfallen. Stattdessen wird meist auf Distanzunterricht umgestellt. Die Bundesländer Hamburg und Bremen verkündeten einen Schulausfall in den beiden Bundesländern, es werde auf Notbetreuung und Distanzunterricht umgestellt.
Fernverkehr ebenfalls betroffen
Von diesem Donnerstag an kann es außerdem zu Verspätungen und Zugausfällen im Fernverkehr kommen, schrieb die Deutsche Bahn. „Bitte prüfen Sie, ob Sie Ihre Reise verschieben können“, hieß es.
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