Nach der Kälte kommt die Glätte: Wo es in der Region besonders gefährlich wird

Von Isabel Metzger · 8. Januar 2026 um 05:01

Es wird nur ein Tag sein, aber der soll es in sich haben. Darin sind sich die Meteorologen einig und warnen vor dem Freitag. Denn da setze nach den Nächten mit zweistelligen Minustemperaturen Tauwetter ein, sagt Jürgen Schmidt von Wetterkontor. Und das bringe gefährliches Glatteis mit sich.

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Bereits am Donnerstag und dann verstärkt in der Nacht auf Freitag soll es Schnee geben, der in Regen übergehe. Der wiederum führt zu einer üblen Kettenreaktion, da der Boden noch gefroren ist. Der Deutsche Wetterdienst spricht sogar von einer „hohen Unwettergefahr“ durch gefrierenden Regen, wie die Meteorologen das Phänomen bezeichnen. Straßen und Gehwege werden sich blitzschnell in Eisbahnen verwandeln. Die Warnung gilt für die Nacht auf Freitag und den Vormittag. Wer zur Arbeit fahren muss, sollte unbedingt mehr Zeit einplanen, rät Schmidt. Oder, falls möglich, „gleich zu Hause bleiben“.

„Die Skilifte werden Probleme kriegen“

Um wie viel Uhr genau am Freitagvormittag die Glatteis-Gefahr gebannt sein könnte, kann der Meteorologe nicht sagen. „Es ist schwierig zeitlich einzugrenzen.“ Und welche Regionen werden vor allem betroffen sein? Regen könne flächendeckend vom Himmel kommen, der dann sofort am eiskalten Boden gefriert. Schwerpunkt sei jedoch die Linie entlang der Donau von Regensburg bis nach Passau, prognostiziert Schmidt. Auch im südlichen Oberbayern und in der Oberpfalz in Richtung Tschechien müsse mit Glatteis gerechnet werden.

Im Laufe des Freitags steigen die Temperaturen auf bis zu vier Grad im Raum Passau und sechs Grad rund um Chieming (Landkreis Traunstein). Vor allem im Bayerwald werde es sehr windig werden, betont Schmidt. „Die Skilifte werden Probleme kriegen.“

Der Wärmeeinbruch bleibt jedoch vorerst nur eine Eintagsfliege. „In der Nacht auf Samstag kommt die Kaltluft zurück“, kündigt der Meteorologe an. Die könne Schnee mit sich bringen. Und in der Nacht auf Sonntag nähern wir uns in höheren Lagen schon wieder den derzeitigen zweistelligen Minusgraden an.