Bayerns Goaßmaßkönigin Laura Schamberger aus Warzenried blickt auf ihr Jahr 2025 zurück

Ein Jahr im Dienst der bayerischen Tradition: Seit ihrer Wahl am Gäubodenvolksfest im August ist Laura Schamberger aus Warzenried bei Eschlkam nicht nur die fünfte Bayerische Goaßmaßkönigin, sondern auch die erste aus der Oberpfalz. Die 26-Jährige, von Beruf Kinderpflegerin und Mutter eines dreijährigen Sohnes, hat seitdem die Grenzen ihres Heimatlandkreises weit hinter sich gelassen – und dabei eine ganz eigene Spur bayerischer Lebensfreude hinterlassen.
„Eigentlich wurde mir am Oktoberfest bewusst, was es bedeutet, dieses Amt innezuhaben“, erzählt Schamberger. Dort, zwischen den Zelten der Wiesn, begleitete sie die Bayerische Bierkönigin Anna Winkler von Auftritt zu Auftritt. Ein Highlight, das gleichermaßen anstrengend wie unvergesslich war. „Abends im Hotel konnte ich dann endlich durchatmen“, sagt sie lachend.
Bayerischer Landtag bis VIP-Lounge des FC Bayern
Doch das Oktoberfest war nur einer von vielen Höhepunkten in einem Jahr, das Laura Schamberger durch ganz Bayern führte: vom Internationalen Schützen- und Trachtenumzug in Mühldorf am Inn über den Besuch beim FC Bayern, wo sie den Legenden des Clubs in der VIP-Lounge begegnete, bis hin zum Bayerischen Landtag in München. Dort traf sie den Vorsitzenden der CSU-Landtagsfraktion Klaus Holetschek und besuchte auf Einladung von MdL Gerhard Hopp die Abgeordneten – eine Begegnung, die einmal mehr die Verbindung zur Heimat unterstrich. „Unsere Heimat lebt von Traditionen und Werten, die uns ein starkes Heimatgefühl vermitteln“, lobte Hopp. „Mit ihrer sympathischen und authentischen Art ist Laura Schamberger eine würdige Botschafterin des Landkreises Cham und unserer Heimat.“
Die Resonanz außerhalb der Oberpfalz zeigt, dass ihr Engagement wahrgenommen wird. „Am Oktoberfest wurde ich oft angesprochen, um Fotos zu machen oder Autogramme zu geben“, berichtet Schamberger. Selbst in ihrer Kindergartengruppe in Eschlkam fieberten die Kinder mit, und ihr dreijähriger Sohn Luca zeigt stolz jedem Besucher, dass seine Mama eine Königin ist.

Trotz der zahlreichen Termine gelingt es Schamberger, Familie, Beruf und Amt zu vereinen. Unterstützt von Eltern, Großeltern und Freunden, kann sie ihre Auftritte flexibel wahrnehmen, während ihr Sohn bestens betreut ist. „Meine Familie sagt immer: ‚Genieße die Zeit und nimm alles an Erfahrungen mit, was möglich ist‘. Dafür bin ich sehr dankbar“, sagt sie.
Die Aufgabe der Goaßmaß-Königin ist dabei weit mehr als nur repräsentativ: Schamberger möchte das Kultgetränk wieder stärker ins Bewusstsein rücken. Bei Festen wie dem Martiniritt in Warzenried verteilte sie die klassische Goaßmaß ebenso wie die To-Go-Variante in Dosen. „Das Getränk spielt bei den Terminen auf jeden Fall eine Rolle und regt viele Leute an, es wieder neu zu entdecken“, erklärt sie.
Ich bin überall positiv aufgenommen worden.Bayerns Goaßmaßkönigin Laura Schamberger
Die erste Wahl war nicht nur ein persönlicher Erfolg, sondern auch ein Triumph der regionalen Gemeinschaft. Vom Familienhotel Böhmerwald aus Warzenried wurde ein Bus für ihren Fanclub gesponsert, Plakate und Fahnen begleiteten die Königin nach Straubing, und Bürgermeister Florian Adam würdigte sie später mit dem Eintrag ins Goldene Buch des Marktes Eschlkam. Auf ihrer Schärpe prangt das Gemeindewappen – ein Symbol für die Heimatverbundenheit, die Schamberger auch auf den zahlreichen Festen in Bayern immer wieder verkörpert.
Zu Gast beim Empfang von Markus Söder
„Anfangs hatte ich Bedenken, dass mein Amt belächelt wird“, gesteht sie. „Aber das Gegenteil war der Fall – ich bin überall positiv aufgenommen worden.“ Bis August nächsten Jahres hat sie noch viele Termine vor sich, unter anderem die Grüne Woche in Berlin und den Neujahrsempfang von Ministerpräsident Markus Söder. Ein Kalender, der zeigt, dass das Amt der Goaßmaß-Königin längst mehr ist als ein bloßer Titel: Es ist eine Bühne für bayerische Lebensart, für Humor, für Heimatliebe – und für eine junge Frau, die ihre Region mit Herz und Leidenschaft vertritt.

„Es war bis jetzt eine wunderschöne Zeit, die ich sehr genieße“, fasst Schamberger ihr Königinnenjahr zusammen. Ein Satz, der ebenso unprätentiös wie treffend ist – und der zugleich verspricht, dass das Abenteuer Goaßmaß-Königin noch lange nicht zu Ende ist.