Nach blutiger Messer-Attacke in Regenstauf: Polizei sucht dringend nach jungen Frauen

Was könnten sie gesehen haben? Die Polizei sucht nach einer Messerstecherei in Regenstauf (Landkreis Regensburg) nach einer Gruppe junger Frauen, die die Tat womöglich beobachtet haben.
Wie berichtet ereignete sich am 1. November in den frühen Morgenstunden ein blutiger Zwischenfall vor einer Diskothek in Regenstauf. Dabei wurden laut Polizei zwei Männer schwer verletzt. Ein 34-jähriger Deutscher war regelrecht ausgerastet, nachdem er gebeten worden war, dass Etablissement zu verlassen. Zunächst griff der Mann die Türsteher mit einem Messer an, dann zwei Club-Gäste. Beide wurden dabei schwer verletzt. Der 34-Jährige wurde festgenommen. Er sitzt in Untersuchungshaft.
Messerattacke in Regenstauf: Polizei sucht nach wichtigen Zeugen
Nun hat sich die Polizei am Freitagnachmittag erneut mit einer Pressemitteilung an die Öffentlichkeit gewandt. Die Beamten suchen demnach nach einer Gruppe von drei bis vier jungen Frauen, die gegen 2.15 Uhr an der Diskothek vorbeigekommen sein sollen. Sie seien vermutlich zufällig dort unterwegs gewesen, heißt es von der Polizei. „Die Kriminalpolizei Regensburg bittet die Damen, sich zu melden, da sie möglicherweise relevante Beobachtungen gemacht haben“, heißt es in der Pressemitteilung wörtlich. Die Frauen könnten womöglich etwas gesehen haben, was zur Aufklärung des Vorfalls oder zur Rekonstruktion des Tatgeschehens beitragen könnte.
Darüber hinaus suche die Polizei nach wie vor nach Zeugen, die sich zur Tatzeit in der Diskothek aufgehalten haben und sich bislang noch nicht mit den Beamten in Verbindung gesetzt haben. Diese werden darum gebeten, sich unter der Telefonnummer 0941/506-2888 an die Beamten zu wenden.
„Das ist das Schlimmste, was einem Club-Betreiber passieren kann“: Regenstaufer Disko-Chef spricht über Messer-Vorfall
Die Ermittler arbeiten laut Pressemitteilung weiterhin mit Hochdruck daran, die genauen Umstände der Tat und mögliche Hintergründe zu klären. Der 34-jährige Tatverdächtige, der in der Folge der Tat festgenommen wurde, befinde sich in Untersuchungshaft. Es werde weiterhin wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts gegen ihn ermittelt.
Der Diskotheken-Chef zeigte sich wenige Tage nach dem Vorfall geschockt. „Das ist das Schlimmste, was einem Club-Betreiber passieren kann“, sagte er. Man habe alle Hände voll zu tun gehabt, dass die Situation nicht weiter eskaliert. Der Tatverdächtige sei kein Stammgast gewesen. „Das ist nicht unser Klientel.“