Karl Kerscher tritt für die Freien Wähler in Rettenbach als Bürgermeisterkandidat an

Am späten Nachmittag beim Fest zum 40-jährigen Bestehen der Freien Wähler stellte sich Karl Kerscher den rund 300 Besuchern des Festes als Kandidat für das Bürgermeisteramt der Gemeinde Rettenbach vor. Unter vorgehaltener Hand wurde schon länger über diesen Namen spekuliert.
Er möchte gerne Bürgermeister werden, da er schon 18 Jahre im Gemeinderat sitzt. Rettenbach ist seine Heimat und mit seinem Fachwissen fühlt er sich der Aufgabe gewachsen. Er strebt einen soliden Haushalt an und möchte die Gemeinde aus den Schulden herausführen.
Er gab einen Rückblick auf seinen beruflichen Werdegang, der mit der Ausbildung zum Zimmermann begann. Es folgte eine Weiterbildung zum Hochbautechniker. Seit 21 Jahren betreibt er als Selbständiger sein Bauleitungsbüro. Seit 20 Jahren ist der als privater Sachverständiger Als Gutachter bei der Wasserwirtschaft. Seit neun Jahren ist er Bausachverständiger für Schäden an Gebäuden. Seine bisher größte Baumaßnahme als verantwortlicher Oberbauleiter war das Waldorf Astoria Hotel in Berlin.
Einige Probleme in der Gemeinde
Als Hauptaufgabe eines Bürgermeisters sieht er die Baumaßnahmen der Gemeinde. Daher sieht er sich durch seinen beruflichen Werdegang und seine Erfahrung bestens geeignet als Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler. Er nannte einige Punkte, die in der Gemeinde demnächst anstehen, so die Problematik der Kläranlagen und Abwasserbeseitigung, die Neugestaltung des Flurbereinigungsparkplatzes sowie die Dorferneuerung. Die Zuhörer spendeten für seine Aussagen lautstarken Beifall.
Lesen Sie hier: Fragen und Antworten zur Kommunalwahl am 8. März 2026 im Landkreis Cham
Schließlich stellte sich noch Christian Schindler als Landratskandidat der Freien Wähler vor. Er betonte, dass die FW eigentlich immer kämpfen müssen. Er ist 32 Jahre alt und in Cham geboren und aufgewachsen. Als Handballspieler ist er mit dem ASV Cham eng verbunden. Zugleich ist er Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Cham und engagiert sich seit 2014 in der Kommunalpolitik als Freier Wähler. Er ist Verwaltungsfachangestellter und hat sich weitergebildet zum Verwaltungsfachwirt und wechselte vom Ordnungsamt Cham zum Landratsamt Regensburg.
Weniger Papierkram und mehr digitale Angebote
Er ist überzeugt, dass wir wieder eine Verwaltung brauchen, die für die Menschen arbeitet. Daher ist er für weniger Papierkram, schnellere Verfahren und mehr digitale Angebote, um viele Mitbürger zu entlasten. Als Ziele stellte er vor: sicheren Straßenverkehr, lebenswerte Orte durch Verkehrsberuhigung und bedarfsgerechten ÖPNV. Er tritt als Kandidat des Wandels an.