Bar und Café: Neues Duo eröffnet in der Regensburger Altstadt

Die Regensburger Altstadt darf sich bald über gastronomischen Zuwachs freuen: Neben einer neuen Bar entsteht Unter den Schwibbögen auch ein Café – beide nebeneinander, unter einem Dach und von denselben drei Betreibern.
Seit rund einem Jahr ist die Bar „Wuid & Schee“ geschlossen. Nun wird nicht nur kräftig renoviert, sondern auch das Konzept überarbeitet. Aus „Wuid & Schee“ wird die Bar „Galerie“ – mit der ehemaligen gleichnamigen Bar am Kohlenmarkt hat sie jedoch nichts zu tun. „Klassisch trifft auf modern“, so beschreibt Burhan Firat, einer der Betreiber, das neue Konzept, das sich zwar nur leicht vom Vorgänger unterscheidet, aber für frischen Wind sorgen soll. Es werde unter anderem Änderungen auf der Getränkekarte geben. Ein besonderes Highlight sei das stimmungsvoll beleuchtete Gewölbe, ergänzt Mitbetreiber Stefan Reisinger. Mehr wollten die Gastronomen dazu nicht verraten.
Die Idee für die Erweiterung entstand, als der Vermieter Stefan Reisinger ansprach: Da der Eigentümer das Gebäude sanieren wollte, bot er dem Gastronom die angrenzende Ladenfläche an, um sich zu vergrößern. Die Betreiber entschieden sich, daraus zwei eigenständige Läden zu machen.
Café mit italienischem Flair soll entstehen
Da im neuen Teil jedoch keine Sanitäranlagen vorhanden waren, wurden beide Läden miteinander verbunden. Künftig teilen sich Bar und Café die Toiletten. Weil sich die Öffnungszeiten voraussichtlich kaum überschneiden, trennen Türen die beiden Bereiche. Von außen sind Bar und Café aber unabhängig voneinander zugänglich, sagt Reisinger. Die Gestaltung der Innenräume übernahmen die drei Betreiber – Stefan Reisinger, Burhan Firat und Louis Zankl – selbst. Die grundlegende Sanierung – Elektrik, Boden und Sanitäranlagen – lag hingegen in der Verantwortung des Vermieters.
Während die „Galerie“ bereits Anfang Oktober ihre Türen öffnen soll, steckt das Café noch mitten in der Konzeptphase. Fest steht bislang nur, dass es italienisches Flair versprühen soll. Damit kennt sich Mitbetreiber Stefan Reisinger aus: Im vergangenen Jahr eröffnete er gemeinsam mit seiner Frau Kristina am Bismarckplatz die Spritz-Bar „Sprizza“.

Einen Namen hat das Café noch nicht. „Der ergibt sich“ – so war es auch bei der Bar, sagt Firat. Das Café soll im Frühjahr kommendes Jahres eröffnen. Sobald die Küche fertiggestellt ist, sollen dort auch Snacks für die Gäste der „Galerie“ zubereitet werden.
„Die Bar ist offen für jeden“, sagt Zankl. Zwar setze man bei der Ausstattung auf eine hochwertige Einrichtung, dennoch solle sich hier auch die studentische Zielgruppe angesprochen fühlen.