Zukunftsprojekt in Vorderrandsberg: Markt Bruck baut neuen Hochbehälter für Trinkwasser

Von Mittelbayerische Zeitung · 28. Juli 2025 um 11:00

Spatenstich für den neuen Hochbehälter der Wasserversorgung Bruck: Um auch in Zukunft eine gute Qualität für das Trinkwasser gewährleisten zu können, muss der Markt ein größeres Projekt stemmen. „Eine nachhaltige Wasserversorgung ist der Grundstein für eine gesunde Zukunft. Wasser ist das Lebenselixier unserer Gemeinschaft“, betonte Bürgermeisterin Heike Faltermeier (CSU) beim Spatenstich in Vorderrandsberg.

Wie es in einer Mitteilung des Marktes Bruck weiter heißt, wird als Ersatz für den bestehenden, alten Hochbehälter in Vorderrandsberg ein lange geplanter, neuer Hochbehälter gebaut. „Ein Neubau ist notwendig, da die Sanierung des alten Hochbehälters und dessen Anpassung an den aktuellen Standard der Wasserhygiene teurer wäre als ein Neubau“, so Bauleiter Markus Weber. Der neue Hochbehälter wird dasselbe Fassungsvermögen wie der bisherige haben, zweimal 250 Kubikmeter. Der bisherige Hochbehälter stammt aus dem Jahr 1952.

Kosten von 1,5 Millionen Euro

Die Arbeiten für die Baustellenzufahrt sind inzwischen abgeschlossen, demnächst folgt der Rohbau. Bis Ende des Jahres 2025 soll laut Auskunft des Bauamts das Gebäude so weit fertiggestellt sein, dass ab März 2026 mit der Vor-Ort-Fertigung der beiden großen Edelstahltanks begonnen werden kann. Die Inbetriebnahme des neuen Hochbehälters ist bis Ende 2026 geplant.

„Mit dem Bau eines neuen Hochbehälters setzen wir ein klares Zeichen, für eine zukunftssichere, umweltbewusste und leistungsfähige Wasserversorgung“, sagte die Bürgermeisterin zum Bauprojekt. Die Kosten für die Errichtung des Hochbehälters werden sich auf rund 1,5 Millionen Euro belaufen. „Eine große, aber notwendige Investition für den Markt, um weiterhin die gute Qualität des Brucker Wassers gewährleisten zu können, so Faltermeier.

Eine nachhaltige Wasserversorgung ist der Grundstein für eine gesunde Zukunft. Wasser ist das Lebenselixier unserer Gemeinschaft

Heike Faltermeier, Bürgermeisterin

In den Kosten enthalten ist auch das nötige Überhebepumpwerk in der Mappacher Straße, das den neuen Hochbehälter speisen wird. Als weitere Maßnahme wird der Markt den Rohrleitungsbau zwischen dem Überhebepumpwerk und dem neuen Hochbehälter angehen. Auch dies sei eine unausweichliche Investition, die mit einer Million Euro veranschlagt ist. „Im Zuge dessen wird auch die Wasserleitung in der Mappacher Straße und der Randsberger Straße mit erneuert“, berichtete der Bauleiter.

Bruck erhält Förderung für zwei Projekte

Für den Bau des neuen Hochbehälters und des Überhebepumpwerks erhält der Markt Bruck für das Vorzeigeprojekt rund 300 000 Euro an Förderung. Auch für den Bau der neuen Wasserleitung kann sich der Markt über eine Förderzusage in Höhe von rund 280 000 Euro freuen. „So ein Mammutprojekt kann nur mit mit Hilfe einer großen Zuwendung des Freistaats Bayern gestemmt werden. Die Fördergelder erhalten wir aber nur deshalb, weil wir in den vergangenen drei Jahren sehr viel in die Wasserversorgung investierten und so die Voraussetzung zur Förderzusage erfüllten“, erklärte Faltermeier.

Der alte Hochbehälter wird zudem weiter Verwendung finden und nach Abschluss der Arbeiten, solange dies möglich ist, als zusätzlicher Löschwasserspeicher genutzt werden, ganz im Sinne der Nachhaltigkeit.