Backen ist ihre Leidenschaft: Neues Café „Kathis Kuchen Bar“ in Cham feiert Eröffnung

Backen ist die Leidenschaft von Katarina Moravcíková. In Cham hat sie ihr Café „Kathis Kuchen Bar“ eröffnet. Im Angebot: deutsche, tschechische, slowakische und französische Kreationen, etwa ihr Lieblingsgebäck Paris-Brest, alles selbstgebacken.
Wie wäre es mit einer Torte Pavlova, benannt nach der russischen Primaballerina, eines der australischen Nationalgerichte? Oder mit einem Stück der in Tschechien bekannten Honigtorte Marlenka? Oder mit einer Lemon-Curd-Tarte aus Frankreich, dem Mohnkuchen Kolác oder Omas Apfelkuchen? Dazu einen Espresso, Cappuccino, Latte Macchiato, Affogato, Eiskaffee oder Tee?
Solche Klassiker, Novitäten und noch mehr bietet das am Samstag in der Innenstadt im Erdgeschoß der Hafnerstraße 16 eröffnete Café „Kathis Kuchen Bar“ von Katarina Moravcíková. Angeboten werden deutsche, tschechische, slowakische und französische Kreationen, etwa ihr Lieblingsgebäck Paris-Brest, alle von ihr selbst gebacken in der angegliederten Küche. „Einige der Kuchen- und Tortenrezepte stammen von meiner Mutter oder meiner Oma“, erklärt sie, „mit den Zutaten wie früher, aber oft in neuem Look“.
Konditorin und Pâtissière
Das Backen sei ihre Leidenschaft. Zu besonderen Anlässen oder zu ihrem Geburtstag habe sie für ihre Verwandten und Freunde kreative Torten geschaffen, die diesen so gefielen, das sie ihr empfahlen, das professionell zu betreiben. So schulte die Fabrikarbeiterin in der Slowakei zur Konditorin um und machte auch eine Ausbildung zur Pâtissière.
Zur offiziellen Eröffnung erschien 1. Bürgermeister Martin Stoiber: „Wir freuen uns sehr auf diese neue Möglichkeit, guten Kaffee und vorzügliche Kuchen und Torten genießen zu können, was mittlerweile in der Stadt gar nicht mehr so einfach ist.“ Ihm habe die Idee von Katarina Moravcíková gut gefallen. Gemeinsam habe man versucht, etwa Passendes zu finden. Oft seien die Räume zu groß gewesen oder ein Umbau zu aufwendig. Nun habe es geklappt. Er überreichte der Unternehmerin ein gläsernes Stadtwappen.
Stilvolle Ausstattung
Im Fenster prangen der Name und das Logo, ein schwungvolles „K“. Nach zweieinhalbmonatigem Umbau ist das Café stilvoll und liebevoll ausgestattet: eine Theke mit Kuchenvitrine und großer Kaffeemaschine, geräumige Sitzgelegenheiten, 3-D-Kuchenattrappen in vergoldeten Bilderrahmen über zwei kleinen Couchen und nostalgische Kunstdrucke an türkisfarbenen Wänden, die backende Hausfrauen aus den 1950er Jahren zeigen. Für Kinder ist eine Spielecke eingerichtet. Im hinteren Teil hängen Farbfotos von Kathis süßen Backwaren an der Wand. Eigentlich hätte die „Kuchenbar“ schon im April verwirklicht werden sollen, doch die Sanierungsarbeiten in dem älteren Gebäude zogen sich hin.
Die Aufgaben für Katarina sind enorm, denn bis sie sieht, ob es läuft, probiert sie es alleine. „Ich schaff das und traue es mir zu“, ist sie überzeugt. In aller Frühe wolle sie backen. Ihr Geschäft ist mittwochs bis sonntags von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet, eventuell ab Freitag auch bis 20 Uhr. Später denke sie daran, eine zusätzliche Arbeitskraft einzustellen. In ihren Plänen hätten auch ein gelegentlicher Genussabend mit extra Desserts oder das Angebot eines Frühstücks Platz.