Langes Warten hat bald ein Ende: Am Donnerstag eröffnet das Platschare nach zweijähriger Sanierung

Zwei Jahre lang mussten Badegäste auf den Besuch des Platschare verzichten, für knapp 14 Millionen Euro wurde das Rodinger Freibad in eines der modernsten in ganz Deutschland umgestaltet. Am Donnerstag, 1. Mai, ist die offizielle Wiedereröffnung mit einem Festakt. Der Charme der alten Anlage blieb bei der Generalsanierung erhalten, zusätzlich locken viele neue Attraktionen für Jung und Alt, so dass das Platschare das Zeug zu einem Publikumsmagneten hat.
Eigentlich war die Wiederinbetriebnahme schon für August vergangenen Jahres vorgesehen, doch die unbeständige Witterung hatte die Arbeiten so verzögert, dass sich das Aufsperren letztlich nicht mehr gelohnt hätte, erläuterte Bürgermeisterin Alexandra Riedl. Das Warten habe sich aber gelohnt, ist sich die Rathaus-Chefin sicher: Es sei ein tolles Bad entstanden, dass Attraktionen für die ganze Familie biete.
Arbeiten fast beendet
Mittlerweile sind die Arbeiten auf der größten Baustelle Rodings fast abgeschlossen, Landschaftsgärtner sind noch im Eingangsbereich tätig, der auf das Niveau des Kassenbereiches angeglichen wurde. Die verschiedenen Becken sowie Boulderwand, Rutschen und Technikgebäude waren schon länger fertig. Auch ein Probebetrieb, bei dem sämtliche Abläufe getestet worden sind, verlief ohne Probleme, hatten Manfred Janker und Richard Fischer von den Städtischen Betrieben, die das Freibad betrieben, berichtet. Die beiden freuen sich wie auch Riedl sehr, dass nun endlich wieder geschwommen und geplantscht werden kann.
Die komplexe und hochmoderne Technik ist in einem eigenen Gebäude untergebracht. Unter anderem wird es künftig möglich sein, die Wassertemperaturen in den einzelnen Becken separat zu steuern.
Weitläufige Liegewiesen
Es gibt weiterhin weitläufige Liegewiesen in dem Areal, das sich gut in die Landschaft einpasst. Diese leuchten bereits in sattem Grün. Einiges ist im Gelände angepasst worden, so stehen etwa die Trampoline nicht mehr im Dauerschatten abgelegen unter Baumkronen, sondern jetzt südlich des Schwimmerbeckens. Unterhalb der Böschung wurde ein Sandstrand mit Palmen und Liegen mit direktem Blick auf das Schwimmerbecken angelegt.
Bunt und fröhlich präsentiert das vor kurzem fertiggestellte Kinderland. Dieses sei ein weiteres Herzstück auf dem Gelände, betont Riedl: „Wir wollen weiter ein Familienspaßbad sein.“ Auch für Kinder wird es deshalb einiges Neues geben. So können sie sich etwa auf dem großen, bunten Wasserspielplatz austoben, auf dem unter anderem sechs Tiere spritzen werden. Direkt darunter auf dem etwa 450 Quadratmeter großen Areal für die Kinder gibt es mehrere Kletter-, Rutsch- und Spielmöglichkeiten auf Sand. Auch darf dort fleißig gematscht werden.
Rutsche mit Zeitmessung
Für die etwas größeren Besucher gibt es unter anderem zwei verschiedene Rutschen, eine sogar mit einer integrierten Zeitmessung, so dass sie für spaßige Wettbewerbe genutzt werden kann.
Bei den Eintrittspreisen sei darauf geachtet worden, dass sie günstig und familienfreundlich bleiben, betont Riedl. So kosten etwa die Saisonkarten für Erwachsene 90 Euro und für Familien 180 Euro. Günstig bleibt auch der Feierabend-Tarif: Ab 17 Uhr sind für Einzelkarten nur noch drei Euro (Erwachsene) beziehungsweise 1,50 Euro (ermäßigt) fällig.
Festakt mit Segnung
Geladene Gäste: Das generalsanierte Freibad wird am Donnerstag, 1. Mai, gesegnet. Dazu gibt es einen Festakt mit geladenen Gästen, unter anderem Landrat und Bezirkstagspräsident Franz Löffler.
Stadtkapelle spielt: Für passende Musik wird die Rodinger Stadtkapelle sorgen.
Überraschungen geplant: Bei der Feier wird es auch Überraschungen geben, kündigte Bürgermeisterin Alexandra Riedl an.


