Das Rodinger Freibad öffnet am 1. Mai nach zwei Jahren wieder seine Pforten: Eintrittspreise stehen fest

Nur noch dreieinhalb Wochen, dann darf endlich wieder am Nanzinger Weg geplanscht und geschwommen werden: Am 1. Mai öffnet das Rodinger Freibad nach zwei Jahren umfangreicher Sanierungs- und Umbauarbeiten (sowie zuvor zwei Jahren Corona) wieder seine Pforten.
„Da kommt auch nichts mehr dazwischen“, betont Bürgermeisterin Alexandra Riedl mit großer Vorfreude. Auch ein letztes großes Puzzlestück, der große Kinderbereich, ist jetzt fertig, während im Eingangsbereich und den Außenanlagen die letzten Arbeiten laufen, bevor die Gäste wieder kommen können.
„Wir liegen im Zeitplan“, sagt der Technische Vorstand der Städtischen Betriebe Roding, Richard Fischer. Von einem Neustart mit zahlreichen neuen Attraktionen und modernster Technik spricht der Technische Vorstand, Manfred Janker: „Wir freuen uns sehr, dass es jetzt wieder losgehen kann.“
Großer Bereich für Kleine
Ein weiteres Herzstück auf dem Gelände sei der große Bereich für die kleinen Besucher, betonte Riedl: „Wir wollen weiter ein Familienspaßbad sein.“ Auch für Kinder wird es einiges Neues geben, um Spaß zu haben. So können sie sich etwa auf dem großen, bunten Wasserspielplatz austoben, auf dem unter anderem sechs Tiere spritzen werden. Direkt darunter auf dem etwa 450 Quadratmeter großen Areal für die Kinder gibt es mehrere Kletter-, Rutsch- und Spielmöglichkeiten auf Sand. Auch darf dort fleißig gematscht werden.
Auf die Sicherheit wurde dabei ebenso geachtet wie auf gute Einsehbarkeit, wie Fischer erläutert. Der Bereich könne von Eltern beziehungsweise Aufsichtspersonen leicht im Blick behalten werden, zumal er vom restlichen Gelände abgetrennt sein wird – die entsprechenden Hecken sind bereits gepflanzt. Auch wird es Tore geben.
Viele neue Attraktionen
Mittlerweile hat auch das übrige Gelände schon Gestalt angenommen. Fast überall grünt der Rasen. Die verschiedenen Becken sowie Boulderwand, Rutschen und Technikgebäude waren ohnehin schon fertig, ein Testbetrieb verlief störungsfrei.
„Wir freuen uns endlich wieder auf eine normale Saison und brauchen nur noch gutes Wetter“, sagt Janker. Er ist sich wie Riedl sicher, dass das komplett sanierte Freibad mit seinen vielen zusätzlichen Attraktionen bei den Bürgern sehr gut ankommen wird.
Bei den Eintrittspreisen habe man sich bemüht, günstig und familienfreundlich zu bleiben, betont Riedl. So kosten etwa die Saisonkarten für Erwachsene 90 Euro und für Familien 180 Euro.
Günstig bleibt auch der „Feierabend-Tarif“: Ab 17 Uhr sind für Einzelkarten nur noch drei Euro (Erwachsene) beziehungsweise 1,50 Euro (ermäßigt) fällig.
Die neuen Eintrittspreise
• „Weiter familienfreundlich“: Es sei der Stadt und den Städtischen Betrieben sehr wichtig gewesen, im „Platschare“ weiter familienfreundliche Eintrittspreise zu bieten, sagte Bürgermeisterin Alexandra Riedl. „Ich denke, das ist uns auch gelungen.“
• Einzelkarte 9 bis 17 Uhr: Erwachsene 4,50 Euro, Kinder, Jugendliche (sechs bis 18 Jahre), Auszubildende, Schüler, Studenten, Mitarbeiter beim Berufsfreiwilligendienst, Jugendleiter, Senioren ab 65. Lebensjahr, schwerbehinderte Erwachsene 2,50 Euro, Familienkarte (Eltern mit eigenen Kindern bis 18 Jahre beziehungsweise Schüler und Studenten) elf Euro, Familienkarte „Limited“ (ein Elternteil mit eigenen Kindern) 7,50 Euro.
• Einzelkarte ab 17 Uhr: Erwachsene drei Euro, Kinder, Jugendliche, Senioren, schwerbehinderte Erwachsene 1,50 Euro.
• Zehnerkarte: Erwachsene 40 Euro; Kinder und Jugendliche 30 Euro.
• Saisonkarte: Erwachsene 90 Euro, Kinder und Jugendliche 50 Euro; Familienkarte 180 Euro.
• Freier Eintritt: Kinder unter sechs Jahren, Begleitpersonen von Schwerbehinderten, Aufsichtspersonen bei Jugendgruppen und Schulkassen, Mitarbeiter der Wasserwacht, die Wasseraufsicht haben oder Sanitätsdienst leisten, Schulklassen des Mittelschulverbunds Roding sowie der Grundschule Mitterdorf werktags von 9.30 bis 13 Uhr, schwerbehinderte Kinder und Jugendliche.
