Name steht fest: So heißt das neue Continental-Unternehmen mit Werken in Regensburg und Ingolstadt

Continental spaltet sein Automotive-Geschäft ab, das noch im September als eigenständiges Unternehmen an die Börse gehen soll. Nun hat der Konzern in Shanghai die Marke für den neuen Autozulieferer vorgestellt. Unter anderem in Regensburg und Ingolstadt müssen sich die Conti-Beschäftigten umstellen.
Bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in China – dort läuft mit der „Auto Shanghai“ aktuell eine der größten Messen der Branche – präsentierte Continental den Namen für das geplante Unternehmen. Demnach soll der Zulieferer Aumovio heißen. Eine konkrete Markenfarbe nannte der Konzern nicht, allerdings dominiert im zeitgleich zur Pressekonferenz veröffentlichten Schriftzug die Farbe orange. Große Werke hat der Automotive-Bereich und damit dann auch das neue Unternehmen mit Sitz in Frankfurt in Regensburg und Ingolstadt.
Aumovio: „Sichere, begeisternde, vernetzte und autonome Mobilität“
„Der Name des neuen Unternehmens verbindet die starke Marktposition, Tradition und technologische Expertise in der Automobilindustrie mit dem Anspruch, die Mobilität der Zukunft mit Innovationen zu gestalten“, heißt es in einer Pressemitteilung von Continental. Aumovio werde Elektronikprodukte und moderne Mobilitätslösungen für das software-definierte Fahrzeug und „eine sichere, begeisternde, vernetzte und autonome Mobilität für ein breites globales Kundenspektrum“ anbieten. Man erwarte, dass der Wert der Lösungen pro Fahrzeug in diesen Segmenten bis 2029 jährlich um durchschnittlich 4,7 Prozent wachsen wird – und damit dynamischer als die Anzahl weltweit produzierter Pkw und leichter Nutzfahrzeuge, so Continental.
„Als eigenständiges Unternehmen gewinnen wir deutlich mehr Gestaltungskraft und Geschwindigkeit“, sagte der künftige Aumovio-Chef, Philipp von Hirschheydt. Anspruch sei es, die eigene Position „in den Zukunftsfeldern und Wachstumsmärkten der Mobilität weiter auszubauen“. Diese Strategie werde gerade in China deutlich. „Hier setzen wir unter anderem auf unsere starke lokale Präsenz, indem wir vor Ort für den chinesischen Markt produzieren und entwickeln“, so Hirschheydt.
Das bedeutet der Name Aumovio
Ihm zufolge setzt sich der neue Markenname aus „Au“ für Automotive, „mov“ für „move forward“, also sich nach vorne bewegen, sowie „io“ für Innovation zusammen. Wann die Automotive-Standorte von Continental entsprechend umgestaltet werden, war am Mittwoch noch unklar. Im September soll Aumovio als eigenständiges Unternehmen an die Börse. Am Freitag muss noch die Hauptversammlung von Continental den Abspaltungs-Plänen zustimmen.
