Streik bei den Sana-Kliniken: Notfallversorgung bleibt gesichert – Planbares wird verschoben

Von Beginn des Frühdienstes am Dienstag, 1. April, ab 6 Uhr bis Samstag, 5. April, 6 Uhr, treten die Beschäftigten der Sana Kliniken des Landkreises Cham in einen viertägigen Streik. Doch wie wird die Notfallversorgung der Patienten in dieser Zeit geregelt?
„Die Notfallversorgung ist trotz des Streikes selbstverständlich gewährleistet. Verschiebbare Operationen und Behandlungen müssen jedoch auf andere Termine gelegt werden. Die betroffenen Patienten wurden bereits informiert“, so die Verantwortlichen.
Lesen Sie außerdem: Frühlingszeit für Gartenchecker in Cham: Europas Minigärtner stürmen die Beete
„Unser medizinischer Versorgungsauftrag für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Cham ist uns sehr wichtig“, betont Geschäftsführer Dr. Thomas Koch. Die Notfallversorgung im Landkreis Cham stellen wir trotz Streik sicher.“ „Dazu haben die Sana Kliniken mit der Gewerkschaft eine Notdienstvereinbarung abgeschlossen. Diese sorgt dafür, dass die Notfallversorgung ohne Einschränkungen fortgeführt werden. Patienten müssen keine Sorgen haben, dass ihre notfallbedingte Versorgung an den Streiktagen gefährdet ist. Alle notwendigen Maßnahmen wurden ergriffen, um einen reibungslosen Ablauf der medizinischen Versorgung sicherzustellen.
Sana Kliniken respektieren Streikrecht
Die Sana Kliniken respektieren das Streikrecht seiner Beschäftigten, bedauern aber die Streikfolgen und bitten um Verständnis für Verschiebungen. Auch in den Notaufnahmen kann es an Streiktagen zu längeren Wartezeiten kommen. Wir appellieren an die Bürger, die Notaufnahmen nur bei akuten Notfällen aufzusuchen, die nicht im ambulanten Bereich versorgt werden können.
Für mögliche Beeinträchtigungen und Unannehmlichkeiten wegen des von ver.di initiierten Streiks bitten wir alle Patienten und Angehörige um Verständnis und Entschuldigung. Wir werden dafür Sorge tragen, dass ausfallende Termine kurzfristig nachgeholt werden“, erklärt Dr. Koch.