Mega-Gleisausbau in Regensburg: So geht es nach der Vorplanung weiter

Maro – hinter diesem nett klingenden Namen steckt eines der größten Bahnprojekte der Regensburger Geschichte: „Mehrgleisiger Ausbau Regensburg-Obertraubling“. Am Donnerstag und Freitag will die Bahn in Bürgersprechstunden Sorgen und Anregungen hören, bevor die Vorplanung abgeschlossen wird.
Es ist ein gewaltiges Projekt, das viele Regensburger betrifft: Im gesamten Stadtgebiet sollen neue Gleise entstehen, der Hauptbahnhof einen zusätzlichen Bahnsteig bekommen, neue Haltepunkte und Abstellgleise entstehen. Wegen diesem Projektumfang will die Bahn die Regensburger Bürger einbinden – und organisiert am Donnerstag eine Bürgersprechstunde, auf der Menschen Fragen und Sorgen äußern können.
Vorplanung zu Maro soll im Sommer fertig sein
Schon jetzt ist diese ausgebucht, am Freitag ist eine zusätzliche telefonische Sprechstunde eingerichtet. „Wir möchten wissen, wo der Schuh drückt“, teilt eine Sprecherin der Deutschen Bahn mit. Im Mai soll außerdem ein Infomarkt zum Bahnausbau auf die Beine gestellt werden.
Aktuell ist das Mega-Projekt Maro in der Vorplanung. Diese soll laut Bahn-Sprecherin im Sommer abgeschlossen sein. Danach muss der Bund der Finanzierung zustimmen.
Fällt Kleingartenanlage dem Ausbau zum Opfer?
Viele konkrete Punkte sind dabei noch offen – allen voran das Preisschild. „Die Kosten für den Ausbau lassen sich erst im weiteren Verlauf der Projektplanung detailliert beziffern“, so die Sprecherin. Auch die Zugfrequenz nach dem geplanten Mega-Gleisausbau lässt sie auf Nachfrage offen.
Fragen wird der eine oder andere Regensburger bei der Sprechstunde möglicherweise auch zur Zukunft der Kleingartenanlage Prüfening haben. Diese könnte nach aktueller Vorplanung durch neue (Abstell-) Gleise stark eingeengt werden. „Wir prüfen derzeit mehrere Optionen im Stadtgebiet Regensburg“, erklärt die Bahn-Sprecherin. Bis schließlich wirklich gebaut wird, wird es noch einige Jahre dauern.