Sicherheit für die Werftstraße in Regensburg: Im April geht es los – Bald neue Regeln auf Parkplätzen

Erst der Asphalt, dann die Mauer, dann der Hochwasserschutz: In dieser Reihenfolge, erklärte Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD) im Planungsausschuss, sollen die Anwohner in der Werftstraße in Regensburg vor Katastrophen geschützt werden.
Das Gremium brachte die Sanierung und die statische Ertüchtigung der Mauer einstimmig auf den Weg. Am 27. März hat der Stadtrat das letzte Wort zu der Baumaßnahme an der Stelle, an dem der mobile Hochwasserschutz gerade nicht mehr sicher hält. Im Planungsausschuss gab es keinen Diskussionsbedarf über die Notwendigkeit des Projekts, allerdings Fragen zum Ablauf oder zur Ausführung.
Etwa wollte Maria Simon, eine der beiden Fraktionsvorsitzenden der Grünen, wissen, was mit den geplanten Sitzstufen ist, die in den Plänen für den staatlichen Hochwasserschutz zu sehen sind, der an dieser Stelle errichtet werden soll. Die Kaimauer müsse saniert werden, bevor mit dem Bau des Hochwasserschutzes begonnen werden könne, davor müsse der Asphalt auf der Straße gerichtet werden, erklärte die OB. „Das ist ein Provisorium, das so lange halten muss, bis der Hochwasserschutz kommt“, sagte sie.
Anfang April sollen die Arbeiten am Asphalt beginnen. Dann werde die Ufermauer saniert. Die Sitzstufen aber sollen laut der OB erst mit dem staatlichen Hochwasserschutz errichtet werden. „Es dauert noch eine Zeit lang, bis die Baustelle für den Hochwasserschutz beginnt“, machte sie deutlich. Der Rest aber solle möglichst schnell über die Bühne gehen. „Vor einem nächsten Hochwasser, damit wir die Elemente aufstellen können“, verdeutlichte sie.
Zahlt der Freistaat mit?
Thomas Thurow, einer der beiden Fraktionsvorsitzenden und OB-Kandidat der Brücke, fragte, ob sich der Freistaat nicht auch an den Sanierungskosten beteiligen könne und nicht lediglich an der Planung. In der Vorlage war von 6,88 Millionen Euro die Rede, wobei 6,29 Millionen Euro auf die Bauausführung entfallen sollen. Der Freistaat sei aber lediglich zu 26,7 Prozent an den Planungskosten beteiligt. Die OB machte deutlich, dass die Stadt bei diesem Projekt nicht mit weiteren staatlichen Geldern rechnen könne.
Dass schon wieder eine Neuregelung bei den Anwohnerparkplätzen in der Werftstraße ansteht, brachte eine Nachfrage von Christian Janele (CSB) ans Licht. Laut Maltz-Schwarzfischer soll es dort bald nur noch Anwohnerparkplätze geben. Juliane von Roenne-Styra sagte auf Nachfrage dazu, dass dann auch Bewohner anderer Parkbezirke berechtigt sein sollen. „In welchem Umfang und aus welchen Bezirken hängt von der Anzahl der künftigen Bewohnerstellplätze ab. Die Abstimmungen hierzu laufen noch“, erklärt sie.