Die Perlhütter Hexen kommen bald: Vorbereitungen für Weiberfastnacht laufen auf Hochtouren

Von Mittelbayerische Zeitung · 20. Februar 2025 um 11:00

Was als Gaudi begann, ist längst zu einer Tradition geworden. Bald ist es wieder so weit. Manuela Kowalevski und Erika Allwicher plaudern aus dem Nähkastl – und berichten von den Anfängen der Gaudi und was heuer geplant ist.

Angefangen habe es 2017, erinnern sie sich nach Recherchen auf den Handys – schließlich habe man die Bilder dort immer parat. Am Stammtisch bei Steffi Zigan sei es damals gewesen. Im Trepferl habe man sich getroffen – er sei der Ausgangspunkt nach einem Frühstück gewesen, bevor man sich mit dem „Hexenexpress“ des Busunternehmens Pfeifer auf den Weg gemacht habe.

Nachwuchshexen sind dabei

Ein harter Kern von damals sei immer noch aktiv, freuen sich beide. Auch wenn die eine oder andere altersbedingt nicht mehr dabei sei, es kämen auch immer wieder „Nachwuchshexen“ hinzu. Sogar zwei Babyhexen gäbe es inzwischen. Diese seien aber noch nicht aktiv dabei – aber was nicht ist, wird irgendwann bestimmt. Sie wüssten allerdings noch nichts von ihrem Glück. Ungefähr 20 Aktive sind es, die regelmäßig dabei sind, stellen beide fest – und die habe immer riesigen Spaß.

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Die Planungen für die Weiberfastnacht 2025 laufen bereits auf vollen Touren. Bereits im Dezember hat die Gruppe mit den Proben begonnen. Dazu gehört natürlich, die Kostüme zu kontrollieren: Ist noch alles in Ordnung? Kann man etwas verbessern? Hat man vielleicht auch einmal neue Ideen? Für die Kostüme ist jeder selber zuständig – so bleibt die bunte Vielfalt gewahrt.

Dann ist es natürlich auch das Programm, das ständig erweitert wird. Gewohnte Tänze müssen geprobt werden, neue Tänze werden mit viel Gaudi einstudiert. Dieses Jahr ist es „Hulapalu“ von Andreas Gabalier. Für die Proben treffen sich die Hexen in der Aula der Jugendbildungsstätte (Jubi).

Auch die Lieder müssen natürlich aufgefrischt werden. Macarena geht immer, lachen die beiden Hexen spitzbübisch, aber natürlich werden auch Musikwünsche erfüllt, soweit es möglich ist.

Gedanken haben sich auch die Hexen über andere Dinge gemacht: Für den Bürgermeister wird es wie üblich ein Erinnerungsstück geben, zusätzlich hat Erika Allwicher wieder ein Gedicht parat und auch die Garage für die Hexenbesen wurde bereits herausgeholt.

Auch der Tag selber muss natürlich geplant werden. Einige Punkte stehen fest. Grundschule, Kitas und natürlich ein Besuch beim Bürgermeister sind gesetzt. Wie beliebt ihre Auftritte sind, kann man daran erkennen, dass inzwischen Anfragen von zahlreichen Geschäften und Einrichtungen kommen. Daraus wird dann ein Plan geschmiedet.

Für die Hexen natürlich auch eine Herausforderung, lachen Kowalevski und Allwicher. Schließlich dürfe man nicht schwächeln und müsse überall die angebotenen Getränke zumindest kosten.

Umzug am Dienstag in Tiefenbach

Ein ganz besonderes Highlight wird es heuer geben. Am Faschingsdienstag steht erstmals der Umzug in Tiefenbach im Terminkalender. Beim Wagerlzug in Perlhütte werden sie in dieser Formation allerdings nicht vertreten sein. „Aber keine Sorge“ lacht Kowalevski. „Wir sind auf jeden Fall dabei, allerdings in den verschiedenen Gruppen“.

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Auf die Frage, warum sie jedes Jahr wieder mit Begeisterung dabei sind, haben die beiden eine klare Antwort: „Es ist eine tolle, intakte Gemeinschaft. Alle Altersgruppen sind vertreten. Ursprünglich wollten wir einfach, dass sich faschingsmäßig etwas tut. Es ist aber auch der Gedanke von sozialem Engagement, anderen mit den Auftritten eine Freude zu bereiten“.

Und was sie sich wünschen? Schönes Wetter und viele Zuschauer, die sich dafür interessieren und die mitmachen. Hier ist es ganz besonders der Auftritt auf dem Marktplatz, bei dem natürlich auch die Tanzqualitäten des Bürgermeisters gefragt sind.

Proben für den neuen Tanz Foto: Steffi Zigan
Kostümkontrolle bei Manuela Kowalevski