Coca-Cola-Weihnachtstruck macht noch mal Halt in Regensburg – mit Schlagerstar Vanessa Mai

Von Jonas Raab · 17. Dezember 2024 um 19:00

Überraschung kurz vorm Fest: Der Coca-Cola-Weihnachtstruck kommt zurück nach Regensburg getuckert. Anfang Dezember hatte das Ami-Gefährt am Hauptbahnhof Massen angezogen, nun macht es „exklusiv“ Halt bei der Tafel. Mit an Bord ist Schlagerstar Vanessa Mai.

Ab 16 Uhr haben Mitarbeiter der Tafel am Donnerstag die Möglichkeit, sich den Truck anzusehen, Fotos mit Santa zu machen, gemeinsam ein Essen zu genießen. „Uvm“ – also „und vieles mehr“, verspricht Anne Maria Stefani von der PR-Agentur, die sich um die Vermarktung des Weihnachtstrucks kümmert. Vanessa Mai werde laut Stefani „beim Event helfen und für ein Meet&Greet bereitstehen“.

Es handelt sich um keine öffentliche Veranstaltung. Coca-Cola arbeite seit vielen Jahren mit den Tafeln zusammen, erklärt Stefani. Mit dem Stopp in Regensburg wolle das Unternehmen den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern etwas zurückgeben. „Coca-Cola möchte das Miteinander fördern und die Menschen zu freundlichen Gesten und Hilfsbereitschaft ermutigen.“

„Coca-Cola ehrt das Ehrenamt“: Weihnachtstruck besucht Tafel Regensburg

Jonah Lindinger, Vorsitzende der Regensburger Tafel, erklärt auf Nachfrage: „Coca-Cola ehrt das Ehrenamt.“ Der Besuch habe sich ergeben, als die Tafel Deutschland – Lindinger ist Stellvertretende Vorstandsvorsitzende auf Bundesebene – im Oktober ihre größten Spender ausgezeichnet hat. Am Donnerstag erwartet Lindinger rund 180 Ehrenamtler. Sie sammeln täglich Lebensmittel ein, sortieren sie und geben sie an Bedürftige aus.

Heuer machte der Weihnachtstruck laut Stefani bei insgesamt vier Tafeln Halt. Zudem schickte der US-amerikanische Getränkehersteller seine weihnachtlich geschmückten Lastwagen zu öffentlichen Stopps nach Berlin, Leipzig, Wiesbaden, Neumünster, Zerbst, Baden-Baden, Aachen und eben Regensburg.

Coca-Cola-Weihnachtstruck: Großer Andrang am Hauptbahnhof Regensburg

Der Andrang war enorm, als am 4. Dezember zwei der Trucks auf einem Güterzug im Hauptbahnhof einrollten. Dass die Domstadt auf der Schiene angefahren wurde, liegt an einer Kooperation mit der Deutschen Bahn. Frei zugänglich war auch diese Veranstaltung nicht. Die Tickets waren auf rund 1400 Stück begrenzt. Wer dabei sein wollte, brauchte Glück bei einer Verlosung. Dieser Umstand hatte im Vorfeld bei Facebook für Diskussion gesorgt. Auch vor Ort mussten Mitarbeiter zahlreiche Menschen, die außerhalb des rot-weißen Flatterbandes standen, enttäuschen.

Wer ein Ticket ergattern konnte, bekam kleine Geschenke überreicht und durfte ein Foto mit dem Weihnachtsmann machen. Bei Kindern sorgte die PR-Aktion für große Augen.