Das Panoramarestaurant „Ohm“ im Ulrichshof bietet eine traumhafte Kulisse – auch für externe Gäste

Grüne Blätter und Pflanzen hängen von der Decke, Moose zieren die Wände im „Ohm“, das für „Oben“ steht. Hochwertige Spirituosen stehen fein säuberlich nebeneinander angerichtet auf der Theke der Bar. Das Sonnenlicht, das durch die großen Fenster hereinkommt, lässt die Holztische sowie die naturfarbenen Sessel, Sitzbänke und Kissen erstrahlen.
Anfang des Jahres herrschte hier noch eine reine Baustelle. Mittlerweile ist das Panoramarestaurant im Ulrichshof Nature · Family · Design in Zettisch in der Gemeinde Rimbach ein durch und durch stimmiges Fleckchen. Dort können nicht nur Urlaubsgäste, sondern auch Einheimische schöne Stunden verbringen. Manchmal sogar bei einem Event.
Angebot ausgebaut
Das „Ohm“ habe nun endlich seine Pforten geöffnet, aber bisher vor allem für Hotelgäste und Mitarbeiter, sagt Nikolaus Brandl. Er und sein Bruder Benjamin sind als Juniorchefs Teil der Ulrichshof-Geschäftsführung, die von Vater Ulrich N. Brandl und Michaela Lankes vervollständigt wird. „Unserem Vater war es schon immer ein Anliegen, dass sich auch der Waidler bei uns willkommen fühlt. Deshalb haben wir die Möglichkeiten für Gäste aus der Umgebung sogar noch erweitert“, erklärt Nikolaus Brandl.
So mancher Einheimischer habe das „Ohm“ bereits besucht, wenn auch noch nicht allzu viele. Etwas, das bei Hotelgästen, aber auch bei Leuten aus der Region gut ankomme, ist die neue Eventreihe Sappralott. Dabei werde den Gästen zu ihrem Menü etwas Besonderes geboten.
Kabarett oder Musik zum Abendessen
Vorrangig geschehe das mit Kooperationspartnern aus der Region, beispielsweise mit Rhanerbräu oder dem Weinimport Aumüller. Anfang Dezember gastierte der Bayerische Musikkabarettist Stefan Otto im „Ohm“ und am 22. Dezember ist eine Christmas Party in Zusammenarbeit mit der Spezialitäten-Brennerei Liebl geplant. „Wir schauen, dass wir regionale Partner finden, mit denen wir sowas machen. Einmal ist das Essen im Vordergrund, einmal sind es die Getränke und dann mal ein DJ oder ein Kabarettist. Wir möchten uns offen halten, was wir machen“, sagt Brandl, und Michaela Lankes fügt hinzu: „Mit der Eventreihe sind wir nicht absolut ins Moderne gegangen, sondern eher zurück zu den Wurzeln. Ich habe mit gefragt: Braucht es immer noch mehr? Denn der Raum alleine gibt schon so viel her.“
Tickets für Sappralott-Veranstaltungen
Für die, wie Brandl sagt, „lockeren“ Sappralott-Veranstaltungen müsse man sich online Tickets kaufen. Für kurzentschlossene, externe Gäste gäbe es auch eine Abendkasse, solange noch Plätze verfügbar sind. Dies werde auf der Ul-richshof-Webseite ausgeschrieben.
Den Namen für die Eventreihe habe Michaela Lankes gewählt. „Meine Oma hat immer ,Sappralott’ gesagt, wenn etwas Spezielles passiert ist“, sagt sie. Doch nicht nur der Name entstammt der Idee von Michaela Lankes. Als Fotografin und Inhaberin des Interior Design-Studios Emalama ist sie federführend für das „Ohm“, das Platz für 100 Gäste bietet.
Als kreativer Kopf hat sich Lankes das Konzept für das „Ohm“ überlegt – „detailgetreu“, sagt sie. Angefangen bei der Skizze, bis zum Einkauf und schließlich zur Umsetzung – „Ich habe bis zum Schluss alles mitgemacht.“ Wie überall im Haus spiegle sich Lankes’ Handschrift auch im „Ohm“ wider, die „sich wie ein roter Faden“ durchziehen soll, so die Interior Design-Spezialistin.
Genauso vorgestellt
„Vor allem in der heutigen Zeit, wo man so viel mit KI machen kann, sollen wenige Naturmaterialien zum Wohlfühlen einladen.“ So sollen auch die großen Panoramafenster den Bayerischen Wald von draußen ins Innere des Restaurants holen – wie ein „Spiegelbild“, beschreibt es Lankes. „Ich finde, es ist mir gelungen. Ich hab’ immer wieder den Moment, wo ich mir denke: Wow, genauso hab’ ich mir das vorgestellt“, sagt sie.
Nicht nur Michaela Lankes’ Liebe zum Detail sei etwas, das den Ulrichshof auszeichnet, es seien auch die Werke der Schreinerei Aschenbrenner aus Grafenwiesen. Brandl und Lankes heben besonders die Arbeiten von Maximilian Aschenbrenner junior hervor. „Fast alles, was im Hotel aus Holz ist, ist von ihm. Auch beispielsweise Holzeinbauten im ‚Ohm’“, sagt Nikolaus Brandl, und Michaela Lankes fügt hinzu: „Der Gast merkt das, wenn alles stimmig ist, und fühlt sich wohl. Maximilian und seine Werke sind überall zu finden. Er ist Teil der Ulrichshof-Familie.“







