Grüne Lunge in Furth im Wald: 30 klimaresistente Bäume auf dem Späth-Gelände gepflanzt

Von Alexander Frimberger · 6. Dezember 2024 um 05:00

„Heute müsste ich Kilometergeld bekommen“, sagt Dr. Kerstin Hoffmann von der Landesgartenschau Furth im Wald 2025 und lacht. Sie flitzt am Donnerstagmorgen zwischen einem Lkw, auf dem 30 Bäume und Sträucher angeliefert wurden, und verschiedenen Löchern auf dem Späth-Gelände in Furth im Wald hin und her, dirigiert Radlader, wohin sie die Stämme bringen müssen.

Eine Hainbuche ist dabei, ein Ahorn, aber auch eine Hopfenbuche oder eine besondere Ulme. Bei den Büschen ist es zum Beispiel Liguster, der gepflanzt wird. „Der blüht so schön“, schwärmt Hofmann. Wichtig bei der Auswahl der Bäume: Sie sollen klimaresistent sein und in der Stadt zurecht kommen. „Die Besonderheit ist, sie müssen Trockenheit und Hitze trotzen, aber auch den häufiger werdenden Starkregenfällen.“

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Viele vertragen auch das Salz, das bei der Streuung im Winter anfällt, ergänzt Peter Pfau von der Baumschule Lorberg aus Tremmen bei Berlin, von wo die Pflanzen kommen. Zehn bis zwölf Jahre sind die Bäume laut Pfau alt. Hofmann ergänzt, dass jetzt die perfekte Pflanzzeit ist. Die Bäume befinden sich quasi in Winterschlaf und treiben im Frühjahr aus. Werden alle Bäume über den Winter kommen? „Ich gehe davon aus, dass es denen dann richtig gutgehen wird“, antwortet Pfau.