Am Späth-Gelände in Furth im Wald wird auch während der Gartenschau gebaut

Von Alexander Frimberger · 1. Dezember 2024 um 05:00

Die an das Späth-Gelände angrenzende Rest-Fassade auf dem Mückl-Anwesen wird gerade abgerissen. Das dahinter liegende Gebäude auch. Was geschieht dann?

„Bei unserem neuesten Projekt ist noch eine Wohnung zu haben“, schreibt Unternehmer Maximilian Lex auf seiner Facebook-Seite (Stand 16. September 2024).

Die Fertigstellung des Gebäudes ist demnach für Sommer 2025 geplant. „Das stimmt, möglich ist aber auch, dass es erst im Herbst fertig wird“, sagt der Gerüstebauer auf Anfrage unserer Zeitung. Das Projekt, also der Neubau eines Hauses, ist in der Bräuhausstraße geplant, dort, wo gerade die Fassadenreste entfernt werden. „Wie lange das dauert, kann ich noch nicht sagen“, so Lex.

Wird also noch gebaut, während die Landesgartenschau Furth im Wald 2025 (LGS) läuft? Lex bejaht das und sagt auch, dass er da auf die LGS keine Rücksicht nehmen kann. Josef Beer, Baukoordinator der LGS und zuständig für baurechtliche Angelegenheiten bei der Stadt sagt: „Wir können es ihm ja nicht verbieten.“ Er gibt aber gleichzeitig zum Teil Entwarnung: „Der Unternehmer hat zugesagt, dass das Baugerüst bis zum Start der Gartenschau verschwunden ist.“ Bei dem Bauwerk handelt es sich demnach um eines in Holzständerbauweise. Betoniert werde nur eine Bodenplatte und der Garagenbereich im Erdgeschoss. So könnten dann während der Gartenschau die weniger sichtbaren Innenausbauarbeiten erfolgen.

Exotische klimarobuste Pflanzen

Derweil wird auf dem Späth-Gelände kräftig an der Entstehung des sogenannten Bier-Gartens gearbeitet. LGS-Sprecherin Heidi Wolf berichtet, dass die ersten Gewächse, die klimafest und zukunftsfähig sind, bereits gepflanzt wurden. In Kürze werden die ersten von insgesamt 30 Bäumen gepflanzt. Zerreiche, Hainbuche und bei den Sträuchern Liguster (Hochstamm nicht Heckenform) sind dabei. Die Pflanzaktion wird demnach von der renommierten Baumschule Lorberg begleitet. „In einem weiteren Bereich werden exotische klimarobuste Pflanzen gepflanzt, so zum Beispiel eine speziell gezüchtete Ulmenart“, sagt Wolf.