FreizeitWelle schneidet bei „Freibad-Ranking 2024“ gut ab – Ende der Freibad-Saison in Rötz

Von Stefanie Bauer · 12. September 2024 um 05:00

Hätte das kühle und regnerische Wetter keinen Strich durch die Rechnung gemacht, wäre einem Badevergnügen in der FreizeitWelle auch noch in dieser Woche nichts im Weg gestanden. So hatte das beliebte Rötzer Freibad am vergangenen schwül-warmen Sonntag ein letztes Mal in dieser Saison geöffnet.

Und es verabschiedet sich mit einer schönen Nachricht in die Winterpause: Wie Heinrich Kestler, neben Tom Baier einer der beiden Bademeister der FreizeitWelle, dieser Tage ganz zufällig im Internet entdeckt hat, hat das Rötzer Freibad bereits Ende Juli dieses Jahres auf dem Online-Portal „Testberichte.de“ außerordentlich gut abgeschnitten. Es landete bei einem Vergleich von über 1700 deutschen Freibädern auf einem sagenhaften 111. Platz – und somit unter den besten 6,5 Prozent. Obendrein wurde es damit als bestes Freibad im Landkreis Cham bewertet.

Bei Familien hoch im Kurs

Wie der Homepage des Portals zu entnehmen ist, wurden dafür über 800000 (!) Online-Rezensionen ausgewertet. Als Grundlage der Auswertung sind Google-Rezensionen zu öffentlich zugänglichen Freibädern in Deutschland mit mindestens 100 Bewertungen angegeben.

Die FreizeitWelle hat 139 Bewertungen erhalten und einen Bewertungs-Durchschnitt von 4,7 (von möglichen 5). Überfliegt man die Rezensionen, bestätigt sich, was die Bademeister immer wieder von den Gästen der FreizeitWelle hören: Dass das Freibad wegen seiner Übersichtlichkeit und der Tatsache, dass es sehr gepflegt ist, gerade bei Familien mit kleineren Kindern besonders hoch im Kurs steht. Weil „alles nah beieinander“ ist – Kinderbecken, Kiosk und Spielplatz –, haben die Aufsichtspersonen einen guten Überblick. Auch das „freundliche Personal“ wird oft erwähnt.

Wie berichtet, wurde Ende August der zehntausendste zahlende Besucher in diesem Jahr in der FreizeitWelle gezählt. Auch wenn die Saison wetterbedingt verhalten startete, konnte sich spätestens in den Sommerferien kaum noch ein Sonnenanbeter und Badefreund über mangelnde Gelegenheit für einen Freibad-Besuch beschweren. Und der Endspurt lief noch einmal richtig gut: Im Ganzen seien es bis letzten Sonntag 12270 zahlende Besucher gewesen, die den Weg in den Bräumeisterweg 16 gefunden haben, berichtet Heinrich Kestler. Das seien 1600 Menschen mehr als im vergangenen Jahr. Kinder unter sechs Jahren sind dabei noch nicht einmal mitgezählt, da sie freien Eintritt in der FreizeitWelle haben. Viele der Familien hätten zwei kleine Kinder dabeigehabt, so Kestler, damit liege die eigentlich Zahl der Badegäste noch weit höher. Und das, obwohl die Freizeitwelle erst bei Temperaturen ab 23 Grad ihre Pforten öffnet. Das ist auch der Grund, warum es keine Saisonkarten für das Freibad gibt.

„Bis auf ein, zwei Tage war es eigentlich durchgehend schön“, fasst er das Wetter in den Ferien zusammen. Deshalb waren die beiden Bademeister auch viel „draußen“ eingespannt und können sich erst seit dieser Woche zu zweit voll und ganz dem anstehenden Hallenbadbetrieb widmen. Am heutigen Donnerstag wird damit begonnen, das Wasser aus dem großen Becken des Freibads in das des Hallenbads zu pumpen.

Nicht nur, dass damit im Gegensatz zum Wasser aus der Zisterne jede Menge Energie gespart werden kann: Das Wasser von draußen kommt immerhin noch mit 23 bis 24 Grad drinnen an. Es geht außerdem auch ruck-zuck: „Auf 24 Stunden ist das Becken voll“, berichtet der Bademeister. Mit den Vorbereitungen liegt man damit gut in der Zeit: Nächste Woche soll das Hallenbad öffnen, der genaue Termin wird mitgeteilt, sobald er feststeht. Auch wenn das Ranking auf dem Online-Portal „Testberichte.de“ nur Freibäder berücksichtigte, ist das Rötzer Hallenbad nicht minder beliebt: Es bietet einen Saunabereich mit Saunagarten, Ruhebereich, Tauchbecken und beheizbarem Badezuber sowie eine Dampfsauna und eine Infrarotkabine.

Auch für Schwimmkurse von Schulen und Organisationen und für den Reha-Sport ist die FreizeitWelle, die von Gästen aus dem gesamten Landkreis Cham und auch aus Schwandorf besucht wird, sehr gefragt.

Große Freude über Lob

Über das Ergebnis aus dem „Freibad-Ranking 2024“ haben er und sein Kollege Tom Baier sich sehr gefreut, sagt Heinrich Kestler.

Er gibt das große Lob der Besucher, die Rezensionen geschrieben haben, an die Badegäste zurück: Nicht nur, dass man von ihnen auch persönlich viel positives Feedback bekommen würde. Auch im zwischenmenschlichen Umgang habe man sehr angenehme Badegäste. Am Sonntag sei wieder eine schöne und ruhige Freibad-Saison zu Ende gegangen.

Bademeister Heinrich Kestler freut sich über die Bewertungen.