Nach Horror-Unfall auf der A3 bei Nittendorf: Jetzt spricht die Familie der Opfer

Der Unfall auf der A3 bei Nittendorf vor etwa einer Woche sorgte für Bestürzung – und das weit über die Grenzen des Landkreises Regensburg hinaus. Nun meldet sich die Familie der drei Männer zu Wort, die gestorben sind.
Rückblick: Am Dienstagmorgen der vergangenen Woche kam ein Auto mit drei Insassen von der Autobahn A3 bei Nittendorf von der Fahrbahn ab. Der Wagen stürzte auf die unter der Straße entlanglaufenden Bahngleise. Drei Menschen starben. Der Unfall hatte Auswirkungen auf den Verkehr auf der Straße und auf der Schiene. Ein Zug musste evakuiert werden.
Familie aus dem Kosovo stirbt bei Unfall auf der A3 in der Nähe von Nittendorf
Viele Menschen waren bestürzt von dem schrecklichen Unfall. Insbesondere im Kosovo. In dem südosteuropäischen Land wurde viel über den Vorfall berichtet, weil die Toten von dort kamen. Kosovarische Medien berichten, dass die drei Insassen auf dem Weg zurück aus ihrer Heimat waren. Das Polizeipräsidium Oberpfalz hatte in einer Pressemitteilung von einem 51-jährigen Fahrer, einem 33-jährigen Beifahrer sowie einem 16-jährigen Mitfahrer gesprochen. Letzterer sei kosovarischer Staatsangehöriger. Alle drei hatten ihren Wohnsitz im Main-Taunus-Kreis.
Das kosovarische Medium „Reporter“ hat zwischenzeitlich eine Mitteilung der Familie der Männer veröffentlicht. „Mit tiefer Trauer teilen wir Ihnen mit, dass sich in Deutschland ein Unfall mit tragischen Folgen ereignet hat, als unsere Brüder aus dem Kosovo zurückkehrten“, heiße es in einer Erklärung. Das Portal „Periskopi“ berichtet aus dem Heimatort der Verstorbenen. Ein Dorfbewohner habe demnach von einer „schweren Wunde in den Herzen der ganzen Gemeinschaft“ gesprochen. „Der tragische Verlust von drei Familienmitgliedern bei einem Unfall hat uns das Herz gebrochen. Es gibt keine Worte, die diesen Schmerz erleichtern“, zitiert ihn das Medium weiter.
Unfall auf der A3 bei Regensburg: Gutachten steht noch aus
Wie es zu dem Unfall auf der A3 kam, ist indes weiter offen. Eine Polizeisprecherin sagte der MZ am Mittwoch: „Die Verkehrspolizei Regensburg hat die Bearbeitung des Unfalls übernommen.“ Ein Gutachter sei an der Unfallstelle gewesen. Ein Ergebnis liege allerdings noch nicht vor.