Waldbrandgefahr durch schnellen Einsatz gebannt: Großer Holzstoß bei Steinberg fing Feuer

Von Max Schmid · 31. Juli 2026 um 12:57

Bei einem Waldbrand am Freitagvormittag nahe dem Hirmerhof in der Gemeinde Steinberg am See (Landkreis Schwandorf) waren die Feuerwehren aus Steinberg und Wackersdorf gefordert. Ein Holzstoß mit rund 20 Festmetern trockenem Brennholz hatte aus unbekannter Ursache Feuer gefangen.

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Der Brand entstand direkt am Waldrand, wo ein Steinberger auf einer Wiese zahlreiche Festmeter Brennholz gelagert hatte. Nachdem ein Teil des Stapels Feuer gefangen hatte, die Gefahr einer Ausbreitung war hier besonders hoch.

Dichte Rauchsäule war zu sehen

Die Aktiven der Steinberger Feuerwehr unter der Einsatzleitung von Kommandant Thomas Knerer waren schnell am Brandort. Sie legten von einem Hydranten am Hirmerhof eine Leitung und begannen zudem mit einem Feuerwehrfahrzeug mit den Löscharbeiten. Kurz danach trafen die Kameraden der Feuerwehr Wackersdorf ein, die sich anhand der dichten Rauchsäule, die bis zur B85 zu sehen war, leicht orientieren konnten.

Mehrere Atemschutztrupps bekämpfen der Brand und verhinderten so das Ausbreiten des Feuers in den angrenzenden Wald. Da der Wasserdruck aus dem Hydranten schwankte, wurde mittels Tanklöschfahrzeugen Löschwasser aus Steinberg am See an den Brandort befördert.

Einsatzleiter Knerer forderte auch die Unterstützung durch das THW an. Die Helfer aus Schwandorf räumten mit einem Radlader den Holzstoß auseinander, so dass jeder Riegel abgelöscht werden konnte. So gelang es ihnen, ein Übergreifen auf den benachbarten Mischwald zu verhindern.

Das THW Schwandorf zerlegte den brennenden Holzstoß mit einem Radlader. - Foto: Max Schmid

50 Feuerwehrler im Einsatz

Die beiden Feuerwehren waren mit rund 50 Einsatzkräften zur Stelle, und auch Kreisbrandmeister Andreas Woeckel war an den Brandort geeilt. Vorsorglich wurde ein Rettungsteam der Johanniter angefordert. Beamte der Polizeiinspektion Schwandorf dokumentierten das Geschehen, um die Brandursache zu ermitteln.

Steinbergs Bürgermeister Christian Meßmann (CSU) war ebenfalls an den Einsatzort gekommen, um sich über den Schaden zu informieren. Er sprach den Feuerwehrleuten, die bei weit über 30 Grad arbeiten mussten, seinen Dank ausdrücklich aus.