Stand-up-Paddler sorgte für größeren Einsatz am Murner See bei Wackersdorf

Von Jonas Neubauer · 31. Juli 2026 um 10:45

Ein als vermisst gemeldeter Stand-up-Paddler hat am späten Donnerstagabend eine groß angelegte Suchaktion am Murner See im Landkreis Schwandorf ausgelöst. Gegen 21.50 Uhr waren die Rettungskräfte alarmiert worden. Etwa eine Stunde später gab es Entwarnung.

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Nach Angaben der Polizei hatten Passanten beobachtet, wie ein SUP-Paddler bei starkem Wind abtrieb und offensichtlich nicht mehr ohne weiteres zurück ans Ufer gelangte. Als sie ihn aus den Augen verloren, wählten sie den Notruf.

Daraufhin rückte die BRK-Wasserwacht aus Schwarzenfeld, Nabburg und Neunburg mit insgesamt 30 Einsatzkräften an. Unterstützt wurden die Wasserretter von den Feuerwehren Rauberweiherhaus und Wackersdorf, die mit 30 Aktiven ebenfalls vor Ort waren. Mit drei Booten suchten die Helfer bei Dunkelheit die Wasseroberfläche nach dem vermissten Paddler ab. Einsatzleiter war Florian Ullmann, stellvertretender Technischer Leiter des Wasserwacht-Kreisverbands. Eine Person in Wassernot wurde laut Polizei aber nicht entdeckt.

SUP-Paddler hat sich ans Ufer treiben lassen

Rund eine Stunde nach der Alarmierung konnte die Einsatzleitung Entwarnung geben. Gegen 22.50 Uhr meldete sich laut Polizei der Gesuchte, ein 51-jähriger Amberger, bei den Einsatzkräften und gab an, dass er bis kurz vorher mit dem SUP unterwegs gewesen sei und sich vom Wind ans Ufer habe treiben lassen. Eine Notsituation habe nicht vorgelegen.

Polizeiliche Konsequenzen hat der Einsatz weder für den SUP-Paddler noch für die Mitteiler – ganz im Gegenteil: „Da in derartigen Situationen Zeit ein entscheidender Faktor sein kann, darf man ausdrücklich dazu ermutigen, nicht davor zurückzuschrecken, den Notruf zu wählen“, so die Polizei.