Nostalgie und Neon: So sieht der neue Krug für den Gillamoos in Abensberg aus

Erneut kommt das Krugmotiv für den Gillamoos in Abensberg (Landkreis Kelheim) aus den Reihen des Stadtverbands: Das 54. Motiv zeigt sich „modern und mutig“.
Nur noch fünf Wochen sind es bis zum Gillamoos. Bei so manchem dürfte die Vorfreude von Tag zu Tag mehr steigen. Vorfreude ist auch beim Stadtverband schon reichlich zu spüren, vor allem, weil es wieder ein neues Gillamoosmotiv gibt. Am Dienstagabend wurde das bis dato gut gehütete Motiv im Kreuzgang zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert.
Einmal mehr gestaltete Maria März, und damit ein Mitglied des Stadtverbands, das Design. „Es ist toll, dass auch das 54. Motiv wieder ganz anders ist, dass immer wieder ein neues auf die Beine gestellt wird“, freute sich Stadtverbandsvorsitzender Niklas Neumeyer.

Vertreter der Stadt, des Verbands selbst und die drei Königinnen der Stadt, die beiden Gillamoosdirndlköniginnen Sonja Hoppe und Anja Mittermeier sowie die Spargelkönigin Katharina Kerscher, durften dann später auch das Tuch lüpfen, das bis dahin das Motiv verbarg.
Bürgermeister Dr. Bernhard Resch schickte ein großes Dankeschön an den Stadtverband. Gerne werde übersehen, wie groß sein Beitrag zum Gillamoos sei, sei es beim Holzsagln oder auch beim Auszug, in denen viel Arbeit des Stadtverbands stecke. Explizit wollte er sich auch bei Neumeyer selbst bedanken, der unter anderem, nach der Premiere im vergangenen Jahr, auch heuer wieder die Job-, Blaulicht- und Agrarmeile organisiert und weitere Ideen schon in petto hat (Bericht folgt).
Krug greift Erkennungsmerkmale des Gillamoos auf
Stellvertretend für März, die den Termin kurzfristig absagen musste, erzählte Neumeyer dann, was das neue Motiv ausmacht. „Plakativ, modern und mutig“ sei es. Mit dem Riesenrad, das auch heuer wieder am Gillamoos vertreten sein wird, dem Gillamoosbär oder der Aventina greift es Erkennungsmerkmale auf, die die Abensberger mit ihrem liebsten Fest und auch mit ihrer geliebten Heimat verbinden. Die Gestaltung ist mit Neonfarben und dem so genannten Colorblocking, bei dem kräftige einfarbige Flächen aus verschiedenen Tönen kombiniert werden, bewusst ganz anders gehalten als das Motiv im vergangenen Jahr. Das nämlich erinnerte bereits beim ersten Blick an ein Kirchenfenster und schaffte so auch bildlich die Verbindung zum Jubiläum des Krippen- und Kapellenvereins, der sich ja auch um die Gillamooskapelle kümmert. Heuer wiederum sei das Motiv eine kreative Verbindung zwischen Tradition und Moderne, so Neumeyer. Die Farbe blau dominiert, Neonfarben kontrastieren dazu.
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Für März, ehemalige Dirndlkönigin, langjährige Moderatorin der Dirndlköniginnenwahl und Designerin, ist die Gestaltung eine Herzensangelegenheit. „Ich bin mit dem Gillamoos aufgewachsen und es ist schön zu wissen, dass ich was gestaltet habe, das bleibt“, meinte sie in einem früheren Interview.
Umso mehr dürfte es sie freuen, dass das Motiv nicht nur den Krug, sondern wie in den vergangenen Jahren auch, einen Pin zum Anstecken und Postkarten ziert. All dies ist schon jetzt im Herzogskasten erhältlich – bis auf den Krug. Hier müssen sich die Fans noch etwas gedulden, der Termin wird bekannt gegeben. Um auch beim nächsten Wirtshausbesuch die Vorfreude anzufachen, ziert das Stadtverbandsmotiv außerdem diverse Bierdeckel, die in der Gastronomie verwendet werden. Und Fähnchen mit Motiv setzen dann zum Gillamoosauszug so manch farbigen Akzent.
Der Steinkrug ist für 22 Euro erhältlich, bedingt durch gestiegene Kosten in der Herstellung, wie Neumeyer sagt; den Pin gibt es für drei Euro und die Postkarte für einen Euro im Herzogskasten.