„Nicht schon wieder“: Ersatzbus steckt in Regensburger Altstadt fest und sorgt für Sperrung

Dienstag, kurz vor acht Uhr, am Krauterermarkt beim Regensburger Dom. Auf dem Weg zur Arbeit entdeckt ein Regensburger einen SEV-Bus, der da gar nicht hingehört. „Ich dachte mir nur, das kann doch nicht wahr sein“, sagt der Augenzeuge gegenüber unserer Zeitung. „Solche Busse fahren da nie.“ Doch es scheint so, als beobachtete er rein zufällig die nächste Irrfahrt des Schienensatzverkehrs in Regensburg.
In den vergangenen Wochen machten die lila Busse mit fragwürdigen Verkehrsmanövern immer wieder Schlagzeilen. Ein Fahrer steuerte seinen Bus auf die Steinerne Brücke, ein anderer quer durch eine Kumpfmühler Baustelle.
„Ich habe dann die Polizei angerufen“, erzählt der Regensburger und ergänzt: „Die meinten wortwörtlich: nicht schon wieder!“ Ein Sprecher der Polizeiinspektion Regensburg Süd bestätigt den Vorfall. Und zeigt sich ebenfalls ratlos: „Warum diese Busse immer da landen, wo sie landen, kann ich Ihnen nicht erklären.“
Eine Polizeistreife hat den festgesteckten Bus, der wohl auf dem Weg runter zur Wurstkuchl war, wieder rückwärts rausgeleitet. Die Straße war für die Rettungsaktion laut dem Sprecher für rund 45 Minuten gesperrt.