Offizier-Ehepaar der Panzerbrigade 12 aus Cham überzeugt bei World Triathlon in Hamburg

Von Mittelbayerische Zeitung · 18. Juli 2026 um 05:00

Eine besondere Premiere erlebten Luisa und Fabian, beide Hauptleute der Panzerbrigade 12, beim SUZUKI World Triathlon am 11. Juli in Hamburg. Nicht nur gingen sie erstmals gemeinsam bei einem Triathlon an den Start – sie waren auch Teil der ersten reinen Bundeswehr-Startwelle in der Geschichte der Veranstaltung. Gemeinsam mit circa 170 Soldaten aus der gesamten Bundeswehr absolvierten sie erfolgreich den Wettkampf und setzten damit ein sichtbares Zeichen für Leistungsbereitschaft, Kameradschaft und die Verbundenheit der Streitkräfte mit der Gesellschaft.

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Die beiden Offiziere sind nicht nur privat ein eingespieltes Team. Auch beruflich verbindet sie der Dienst in der Panzerbrigade 12. Luisa ist Presseoffizierin der Brigade und verantwortlich für die Informations- und Öffentlichkeitsarbeit. Fabian führt als Panzergrenadierzugführer im Panzergrenadierbataillon 112 in Regen seine Soldaten im täglichen Dienst.

Sport gehört für sie zum Soldatenberuf

Während ihre Aufgaben unterschiedlicher kaum sein könnten, verfolgen sie beim Triathlon ein gemeinsames Ziel. Denn Sport gehört für die beiden zum Soldatenberuf dazu. „Der Triathlon fordert genau die Eigenschaften, die auch im militärischen Alltag wichtig sind: Disziplin, Ausdauer und den Willen, auch dann weiterzumachen, wenn es anstrengend wird“, sagt Fabian. „Gemeinsam an der Startlinie zu stehen, war etwas ganz Besonderes. Im Dienst erleben wir viele Herausforderungen zusammen – diesen sportlichen Meilenstein nun ebenfalls gemeinsam zu erreichen, macht uns stolz!”, fügt Luisa hinzu.

Mit ihren dienstlichen Wurzeln in den Landkreisen Cham und Regen repräsentieren die beiden zugleich eine Region, in der die Bundeswehr seit Jahrzehnten fest verankert ist. Ihr Start in Hamburg steht damit stellvertretend für viele Soldaten, die täglich ihren Dienst leisten und sich darüber hinaus in Sport, Ehrenamt und Gesellschaft engagieren.

Für Luisa hatte die Teilnahme noch eine weitere Bedeutung: „Als Presseoffizierin ist es mir wichtig, die Bundeswehr sichtbar zu machen. Viele Menschen begegnen Soldaten nur selten im Alltag. Solche Veranstaltungen schaffen Begegnungen, bauen Berührungsängste ab und zeigen, dass wir ein Teil der Gesellschaft sind – auch außerhalb unseres Dienstes. Gemeinsam mit Kameraden aus der gesamten Bundeswehr bewiesen Luisa und Fabian, dass Zusammenhalt nicht an Verbands- oder Standortgrenzen endet.

Auch Brigadegeneral Schulte, der Abteilungsleiter ll Aufwuchs (Personalgewinnung), sieht das Event als gelungen an: „Die Veranstaltung mit der Deutschen Triathlon Union zeigt, wie positiv sich die Wahrnehmung der Bundeswehr in der Öffentlichkeit entwickelt und welche Wertschätzung unsere Soldaten wie auch unsere zivilen Beschäftigten erfahren.

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Ich danke allen Teilnehmenden und gratuliere herzlich zu den exzellenten Leistungen! Ich ermutige alle dazu, sich für Veranstaltungen der Personalgewinnung als Jobbotschafter zu melden, weil es ein wichtiger Beitrag für unseren Aufwuchs und einfach immer eine tolle persönliche Erfahrung ist.“

Besonderes Zeichen des Zusammenhalts

Die erstmalige Bundeswehr-Startwelle war für viele Teilnehmende ein besonderes Zeichen des Zusammenhalts innerhalb der Streitkräfte. Gleichzeitig zeigte sie eindrucksvoll, wie Sport Menschen verbindet und die Bundeswehr als modernen, leistungsfähigen und in der Gesellschaft verankerten Arbeitgeber sichtbar macht.

„Wir wollten nicht nur sportlich unser Bestes geben, sondern auch unsere Brigade und unsere Heimatregion würdig vertreten. Es macht stolz, Teil einer starken Gemeinschaft zu sein und diese nach außen präsentieren zu dürfen“, sind sich Luisa und Fabian einig.