Die Weiße Nacht zauberte einen magischen Abend an den Drachensee in Furth im Wald

Kulturamtschefin Karin Stelzer strahlte, weil rund 1500 Gäste zur Weißen Nacht auf den Promenadenplatz am Drachensee gekommen waren. „Es ist uns eine große Freude, dass so viele da sind“, sagte Bürgermeister Sandro Bauer, der zusammen mit Familie und Freunden ebenfalls diesen magischen Abend genoss.
Bad Kötzting, Straubing, Regensburg und viele weitere Kennzeichen zeugten am Dienstagabend davon, dass die Weiße Nacht eine große Anziehungskraft hat. Schon früh zog es die zu beinahe einhundert Prozent in weiß gekleideten Besucher an den Drachensee.
Buntes Rahmenprogramm, das viel Applaus bekam
Tische, Stühle, Bänke oder einfach die Picknickdecke wurden ausgepackt und allerlei Speisen und Getränke darauf platziert. Auch Blumenschmuck und weitere Deko durften nicht fehlen, verliehen dem Abend zusätzlich ein besonderes Ambiente. Bei chilliger Musik vom Duo „Love Collection“ wurde geplaudert und gelacht. Beliebteste Fotomotive des Abends waren die Stelzengeher und das Drum-Corps des Spielmannszuges.
Erstmals schipperten die Boote des Segelclubs über den See und rundeten das idyllische Bild perfekt ab. Für viel Beifall und Jubel sorgte die Realschulband, die von deren Leiter Thomas Gruber bestens vorbereitet worden war und zum Abschluss ihres Auftritts „Highway to hell“ von ACDC durch die Boxen jagte.
Den krönenden Abschluss bildet das Wasserfeuerwerk



















Als vom bunt beleuchteten Aussichtsturm Adolf Altmann eine Saxophon-Melodie in die laue Sommernacht schickte, wurden Wunderkerzen entzündet. Ein kitschig schöner Moment, der wohl niemanden kalt gelassen hat. Spektakulär auch der Auftritt vom Drum-Corps des Spielmannszuges. Den krönenden Abschluss bildete gegen 22.15 Uhr das Wasserfeuerwerk der Viasamstoderer aus Gschwand.
„Es war wieder einmal ein unvergesslicher Abend“, sagte Stelzer, nachdem der letzte Ton verklungen war und sich die Gäste langsam auf den Nachhauseweg machten. „Ich möchte mich bei allen bedanken, die heute gekommen sind und vor allem bei denen, die dieses außergewöhnliche Fest möglich gemacht haben.“