Schönste Fotos von der Premiere: „Das kleine Gespenst“ begeistert auf dem Schwarzwihrberg

Von Günther Hofmann · 29. Juni 2026 um 17:00

„Jetzt werde ich emotional!“ Hans-Jürgen Porsch, Vorsitzender des Schwarzwihrbergvereins, konnte seine Gefühle nur noch durch ein schnelles „Prost miteinander“ verbergen. So überwältigt war er von der Leistung des gesamten Teams bei der Premiere des „Kleinen Gespensts“.

Es war bestimmt kein einfacher Sonntag für die Festspielschar, für die Parkplatzeinweiser und natürlich auch für die Zuschauer bei der Märchenzeit auf der Schwarzenburg. Aber alle trotzten der Hitze. Die Verantwortlichen hatten alles getan, um es so erträglich wie möglich zu machen. So wurden ein dritter Shuttlebus eingesetzt, auf der Tribüne die Sonnenplätze nicht besetzt und auch zusätzliche Pavillons aufgestellt. Und natürlich wurde auch an die Verpflegung gedacht.

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Hans-Jürgen Porsch konnte eine Vielzahl von Ehrengästen auf der Schwarzenburg begrüßen – besonders den Schirmherrn Andreas Lößl, Landrat Christian Schindler, den Rötzer Bürgermeister Gerhard Hofmann und viele Bürgermeister der umliegenden Gemeinden. „Die letzte Probenwoche war knackig,“ so Porsch. „Der Besuch der Gäste ist der Lohn für ganz, ganz große Anstrengungen.

Die letzte Probenwoche war knackig.Hans-Jürgen Porsch, Vorsitzender des Schwarzwihrbergvereins

Landrat Christian Schindler freute sich auf das Stück, denn da würden Kindheitserinnerung wach. „Es wird bestimmt ein tolles Erlebnis.“

Schirmherr Lößl hilft seit vielen Jahren

Schirmherr Andreas Lößl meinte, er sei schon seit Jahren ein Gönner des Vereins und deswegen freute es ihn, dass er gefragt wurde, die Schirmherrschaft zu übernehmen. Er überreichte eine Spende und wünschte ein unfallfreies Spiel.

Regisseur Bernhard Hübl fühlt sich auf dem Schwarzwihrberg „dahoam“ und lobte alle Mitwirkenden. - Foto: Günther Hofmann
Die Anspannung ist weg. Das konnte man Hans-Jürgen Porsch, Bernhard Hübl und Schirmherr Andreas Lößl ansehen. - Foto: Günther Hofmann
Bürgermeister Gerhard Hofmann übergab eine Spende. - Foto: Günther Hofmann
Wenn nicht gerade Geisterstunde ist, schläft das Gespenst in einer alten Truhe. - Foto: Stefanie Bauer
Direktor Kumpfmüller mimt den General Torstenson beim Festspiel anlässlich der 325-Jahr-Feier – bevor das kleine Gespenst alle gehörig aufmischt. - Foto: Stefanie Bauer
Mit Burggraf Georg Kasimir, General Torstenson und Pfalzgräfin Genoveva unterhält das kleine Gespenst sich gern. - Foto:
Allerhand Schabernack, auch im Rathaus, treibt das Gespenst. - Foto: Stefanie Bauer
Die Feuerwehr muss her! - Foto: Stefanie Bauer
Burgverwalter Finsterwalder, die Schulkinder und Lehrer Thalmeyer verfolgen das Gespenst. - Foto: Stefanie Bauer
Das Städtchen Eulenberg ist in Aufruhr – im Rathaus wird das weitere Vorgehen besprochen. - Foto: Stefanie Bauer
Der Uhrmachermeister Zifferle mit Lehrer Thalmeyer und den Schulkindern - Foto: Stefanie Bauer
Der Uhu Schuhu ist der beste Freund des kleinen Gespensts. - Foto: Stefanie Bauer

Dann überließ Porsch die Bühne den Schauspielern. Das kleine Gespenst (Steffi Stengl) und alle anderen Darsteller brachten eine tolle Leistung auf die Naturbühne mit dem beeindruckenden Bühnenbild. Die Zuschauer bedankten sich mit langanhaltendem Applaus für die Leistung bei diesen extremen Bedingungen. Zum Ende kamen sogar noch ein paar Wolken und man hörte leisen Donner, aber es ging alles trocken zu Ende. Anschließend kamen natürlich die Kinder zu den Schauspielern und holten sich die begehrten Autogramme ab.

Danach trafen sich dann die Mitwirkenden und Ehrengäste im oberen Burghof zur Premierenfeier. Porsch sprach von einer überragenden Premiere. „Es war hart,“ brachte er es auf den Punkt. Der Vorsitzende war stolz auf sein Team: „Es ist das Besondere, dass die Maschinerie von selber läuft.“ Man merkte, dass diese Woche ihm viel abverlangt hat, er konnte seine Emotionalität kaum verbergen. Ein „Prost miteinander“ brachte ihn wieder in die Bahn. Die Anwesenden dankten Porsch für seine ehrlichen Worte mit großem Applaus.

Schirmherr Andreas Lößl sagte kurz: „Hut ab!“ Bei solchen Leistungen sei es schön, dass man auch etwas beisteuern kann. Bürgermeister Gerhard Hofmann sprach von einem „eingeschworenen Haufen“, der schon mit den Hufen scharrt habe, dass es wieder los geht. Er bedankte sich besonders bei Hans-Jürgen Porsch.

Geheimgänge des Gespenstes eingebaut

Dann übernahm die „graue Eminenz“ Bernhard Hübl das Zepter: „Eine Schwalbe macht keinen Sommer, man braucht eine ganze Vogelschar.“ Hübl sprach vom Architekten Dr. Schmidtler und den Ingenieuren, die das Bühnenbild dann umsetzten und die auch die Geheimgänge des Gespenstes eingebaut haben. Er lobte auch die Künstler Norbert Przybyla und Hans Maier. Er sprach dann einzelne Spieler an, ohne Wertungen abzugeben. Es sei wunderschön, wenn viele Kinder und Jugendliche das Ensemble verstärkten. Die Idee für dieses Stück kam von Steffi Reindl, ohne sie wäre das Spiel nicht entstanden.

Grundlage: eine gesunde, lebendige Gemeinschaft

Nach den vielen Proben hat man natürlich auch ein Ziel: die Premiere und auch die Aufführungen. Die Grundlage für den Erfolg ist eine lebendige, gesunde Spielergemeinschaft.

Hübl meinte zum Schluss: Wenn er mit dem Auto in Richtung Schwarzwihrberg fahre, merke er: „Etz bin i dahoam!“ Und dann wurde auch er noch etwas emotional und sagte: „Ich liebe euch alle.“

Die Stadt Rötz kann stolz sein.Christian Schindler, Chamer Landrat

„Die Stadt Rötz kann stolz sein.“ Dies sagte Landrat Christian Schindler und sprach das große ehrenamtliche Engagement aller an. „So etwas ist nicht mit Geld aufzuwiegen.“

Dann war der Bergwirt Harald Grauvogl mit seinem Team an der Reihe und servierte kühle Getränke und ein schmackhaftes Essen. Ein heißer Tag mit einer unglaublichen Leistung aller Mitwirkenden vor und hinter der Bühne ging zu Ende – und dies ließ sich feiern.