Hitze und Abkühlung bei Generalprobe: „Das kleine Gespenst“ begeistert die Zuschauer in Rötz

Noch bis Ende Juli geistert das „kleine Gespenst“ auf der Schwarzenburg umher und verwandelt sie in „Burg Eulenstein“. Bei den Zuschauern, die sich am Samstagabend die Generalprobe trotz der Hitze nicht entgehen lassen wollten, wurde für willkommene Abkühlung von innen und außen gesorgt.
Zunächst begrüßte Hans-Jürgen Porsch, Vorsitzender des Schwarzwihrbergvereins, die Zuschauer und freute sich, dass Neunburgs Stadtpfarrer Stefan Wagner die Einladung angenommen hatte. In Vertretung des Rötzer Stadtpfarrers Alexander Dyadychenko, der sich im Krankenstand befindet, spendete er den göttlichen Segen. Der Geistliche bedankte sich für die Einladung auf den Schwarzwihrberg und freute sich auf das Stück, für das viele Wochen und Monate geprobt worden und alle Vorbereitungen getroffen worden seien.
„Im Lachen und Stauen Kraft schöpfen“
Der Pfarrer bat den Herrn, die Mitwirkenden vor Unfällen zu bewahren und ihnen stets Freude am Spiel zu schenken. „Gott ist die Quelle aller Freude“, so der Geistliche. Im Märchen gebe es Gespenster. Diese gebe es in der Bibel nicht, dafür aber den Heiligen Geist.
„Im Theater erzählen wir Geschichten, die uns in andere Welten eintauchen lassen, die der Phantasie.“ Der Heilige Geist sei die Gotteskraft, die die Menschen verbinde, den Zusammenhalt stärke und daran erinnere, dass jeder und jede wichtig sei.
Der Geistliche wünschte der Märchenzeit gutes Wetter, volle Tribünen und den Heiligen Geist als göttlichen Begleiter. Einen Dank sprach er allen aus, die die Theatersaison vorbereitet haben. Im Lachen und im Staunen könne man Kraft schöpfen.
Nachdem der Pfarrer den göttlichen Segen gespendet hatte, begann auch schon das Festspiel: Der „Schwedenchor“, zunächst noch in „Zivil“, betrat die Bühne und belustigte mit seinem Gesang die Zuschauer. Bei den hochsommerlichen Temperaturen eine besonders beliebte Szene: Weil es wegen der Aufregung um das bei Tageslicht erschienene Gespenst hieß „Die Feuerwehr muss her!“, eilten zwei „Feuerwehrler“ herbei und sorgten mit kühlem Wasser für Erfrischung von außen bei den Zuschauern.
Auch für Abkühlung von innen war gesorgt: An den Verkaufsständen gab es neben Brotzeit und Kuchen auch wieder Eis und kalte Getränke.
Autogramme sammeln nach jeder Vorstellung

Die Darsteller liefen zu Höchstform auf, auch die „Schulkinder“ zeigten keinerlei Nervosität und meisterten ihren Auftritt souverän und mit viel Freude am Spiel. Regisseur Bernhard Hübl war sogar schon vor der Aufführung voll des Lobes, denn bereits bei den Proben für das Stück haben sie ihre Sache gut gemacht.
Am Applaus der Zuschauer nach jeder Szene und natürlich beim Schlussapplaus merkte man, dass auch sie begeistert waren vom diesjährigen Märchen.
Ein besonderes Highlight ist immer das Autogramme-Sammeln nach den Aufführungen, das auch nach der Generalprobe wieder möglich war.
