Vermisstensuche auf Guggenberger See wohl beendet: Polizei findet Leiche eines Ertrunkenen

Von Mittelbayerische Zeitung · 23. Juni 2026 um 11:59

Die Vermisstensuche nach einem 29 Jahre alten Mann, der am Sonntag im Guggenberger See bei Neutraubling im Landkreis Regensburg mutmaßlich ertrunken ist, ist wohl beendet. Die Polizei hat am Dienstagvormittag die Leiche eines Mannes geborgen. Noch ist die Kripo dabei, die Identität des Leichnams zu klären. Die Polizei geht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon aus, dass es sich um den 29-Jährigen handelt.

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Das teilt Polizeihauptkommissar Florian Stöcker, der stellvertretende Leiter der Polizei Neutraubling, auf Anfrage mit. Am Dienstag hatten Einsatzkräfte erneut nach dem 29-jährigen Bulgaren gesucht. Dabei wurden laut Stöcker auch Taucher, Hunde und technisches Gerät eingesetzt. „Die Einsatzmittel haben im Zusammenwirken zur Lokalisierung des Leichnams geführt“, sagt Stöcker. Gegen 10.30 Uhr wurde die Leiche gefunden.

Der 29-Jährige Bulgare war am Sonntag mit einem 30-Jährigen auf einem Stand-up-Board auf den See hinausgepaddelt und ins Wasser gefallen. Der 30-Jährige tauchte sofort wieder auf, der 29-Jährige kam dagegen nicht wieder an die Wasseroberfläche zurück.

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Sofort setzten Zeugen die Rettungskette in Gang, ein Großaufgebot von Wasserwacht und DLRG suchten nach dem Mann – ohne Ergebnis. Die erste Suche wurde am Sonntagabend beendet. Schon zu dem Zeitpunkt ging die Polizei davon aus, dass der 29-Jährige nicht mehr am Leben ist.

Am Montag rückten die Einsatzkräfte erneut aus, unter anderem wurde eine Drohne eingesetzt. Laut einem Polizeisprecher war mit einer Rettung aber nicht mehr zu rechnen, nur noch mit einer Bergung. Doch auch diese Suche musste ohne Ergebnis beendet werden.

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Erst am Dienstagvormittag konnte der Leichnam schließlich gefunden werden. Die weiteren Todesfallermittlungen werden von der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg geführt.

Die Absperrmaßnahmen am Guggenberger See wurden aufgehoben.