Zum Horror-Sonntag am Guggenberger See: Leichtsinn ist tödlich

Von Benedikt Baumgartner · 22. Juni 2026 um 16:17

Ein Mann hat am Sonntag sein Leben im Guggenberger See verloren, nach seinem Körper wird am Dienstag weiter gesucht. Zwei Männer konnten von der Wasserwacht gerade noch gerettet werden. Sie alle überschätzten ihre Fähigkeiten und unterschätzten die Gefahr des Ertrinkens. Es muss schnellstens ein Umdenken bei Badegästen, vor allem jungen Männern her, sagt Redakteur Benedikt Baumgartner.

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Innerhalb von drei Wochen ist der zweite junge Mann im Guggenberger See ertrunken, der offenbar nicht ausreichend gut schwimmen konnte. Ein weiterer, der untergegangen war und bereits das Bewusstsein verloren hatte, musste reanimiert werden. Ein Schwimmer, den die Kraft verließ, konnte sich gerade noch an eine Boje retten. Die offensichtliche Sorglosigkeit, mit der sich einige Badegäste in das kühle Nass wagen, ist alarmierend.

Ertrinken geht schneller, als viele meinen

Gerade wenn man in Gruppen einen Ausflug an einen See macht, ist verständlich, dass alle beim Badespaß dabei sein wollen und Abkühlung suchen. Doch die tragischen Fälle – dank der Bereitschaft und des Einsatzes ehrenamtlicher Retter wurden zwei Männer noch gerettet – am Guggenberger See zeigen: Ohne wirklich sichere Schwimmfähigkeiten ist nicht mehr drin als die Füße abzukühlen. Die Gefahr zu ertrinken sollte niemand mehr auf die leichte Schulter nehmen.