Neues Projekt in Furth im Wald:„Vurte“ bietet Raum für Arbeit, Austausch und Kultur

Zahlreiche Interessierte waren zum Preview-Abend der „Vurte“ gekommen, um einen ersten Blick auf das neue Projekt zu werfen. Gastgeberin Lisa-Marie Schinabeck begrüßte die Gäste und zeigte sich erfreut über die große Resonanz. Gleichzeitig nutzte sie die Gelegenheit, sich bei den Inhabern, der Familie Rewitzer, für die Unterstützung und das Vertrauen zu bedanken.
Die „Vurte“ versteht sich als ein Ort für viele Ideen und als Raum, in dem gemeinsam Zukunft gestaltet werden kann. Das Konzept vereint unterschiedliche Bereiche unter einem Dach. Neben einem Coworking-Bereich und Praxisräumen sollen hier auch Veranstaltungen stattfinden.
Die Räumlichkeiten sind als Treffpunkt für regionale Ideen gedacht, ein Ort für Arbeit, Austausch und Begegnungen. Ebenso sollen gemeinsame Inspirationen Platz finden. Theateraufführungen und kulturelle Angebote sind ebenso vorgesehen wie Massagetherapien für Studierende, Selbstständige und Berufstätige.
Vernetzen oder gemeinsam Projekte verwirklichen
Vereine und Unternehmen können die Räume künftig für Veranstaltungen und Events nutzen. Grundsätzlich richtet sich das Angebot an alle Menschen, die neue Ideen entwickeln, sich vernetzen oder gemeinsam Projekte verwirklichen möchten. Im weiteren Verlauf des Abends ging Lisa-Marie Schinabeck auf ihren bisherigen Lebensweg ein. Nach beruflichen Tätigkeiten in Cham, München und Regensburg in der Veranstaltungsbranche, Gastronomie und Wellnessbereich führte ihr Weg über die Landesgartenschau 2025 zurück nach Furth im Wald. Dort war sie im Bereich Messe und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Gerade an diesem Ort nahm auch die Idee zur „Vurte“ Gestalt an. In den ehemaligen Räumen der Landesgartenschau, in denen einst mit Pflanzen Märchenwelten dargestellt worden waren, begann – wie Schinbeck es formulierte – ihr eigenes Märchen.
Unterstützung von den Eltern sowie dem Further Schreiner
Sie ließ die besonderen Räumlichkeiten auf sich wirken und entwickelte daraus ihre Vorstellungen für die zukünftige Nutzung. Mit viel Kreativität interpretierte sie die Möglichkeiten neu und setzte ihre Ideen im Bauhausstil um. Unterstützung erhielt sie dabei von ihren Eltern sowie dem Further Schreiner Matthias Schweitzer, die maßgeblich zur Verwirklichung des Projekts beitrugen.

Die Gestaltung der „Vurte“ spiegelt unterschiedliche Bedürfnisse wider. Im Erdgeschoss und im hinteren Bereich befindet sich der extrovertierte Teil der Räumlichkeiten – offen gestaltet für Begegnungen, Austausch und gemeinsames Arbeiten. Über eine Treppe gelangen die Besucher in den Souterrainbereich, der bewusst als introvertierter Rückzugsort konzipiert wurde. Dort bieten ruhigere Räume Gelegenheit zur Konzentration und Entspannung. Ergänzt wird das Angebot durch einen idyllisch gestaltetem Stadtgarten, der ebenfalls genutzt werden kann.
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Bereits zum Start kann die „Vurte“ auf eine erste Zusammenarbeit verweisen. Eine Kooperation besteht mit der WBS Traiding AG, die deutschlandweit Umschulungen und Weiterbildungsange-bote durchführt. Darüber hinaus befinden sich weitere Kooperationen mit regionalen Interessenten in Planung, um das Angebot künftig noch breiter aufzustellen und zusätzliche Impulse für die Region zu schaffen.
