Das Drachenstich-Volksfest Furth im Wald: O'zapft wird am 8. August

Endlich wieder Drachenstich-Volksfest in Furth im Wald (Landkreis Cham). Nach der zweijährigen Landesgartenschaupause wollen die neuen Festwirte Markus Späth und Michael Mühlbauer ein Spaßfeuerwerk zünden. Echt, pur und gut soll es werden. Auch einige Neuerungen sind geplant.
Wichtigste Neuerung: Die Öffnungs- und Bedienzeiten des Bierzeltes wurden verlängert. Außer an den beiden Sonntagen, an denen die Zapfhähne von zehn bis 20 Uhr laufen, geht es an allen anderen Tagen um 17 Uhr los. „Bis Null Uhr gibt es garantiert etwas zu essen und zu trinken“, sagt Michael Mühlbauer, einer der beiden Festwirte.
Öffnungszeiten wurden deutlich verlängert
Er und sein Kompagnon Markus Späth stehen beim Drachenstichfestspiel auf der Bühne. Da war es in den vergangenen Jahren kaum möglich, nach dem Schlussapplaus noch ein Bier und eine Brotzeit zu bekommen. „Das ist jetzt definitiv möglich“, so Mühlbauer. Auffällig auch: Das Musikangebot. „Außer meiner Band (Route 1234, Anm. der Redaktion) hat noch keine andere auf dem Drachenstich-Volksfest gespielt“, sagt Späth.
So viel kostet die Maß Bier
Natürlich auch neu: Das Festbier. Dem hat Braumeister Andreas Mayer seinen Namen gegeben, nachdem er im Februar dieses Jahres die Brauerei Dimpfl übernommen hat. Die Maß wird 10,30 Euro kosten. In Bad Kötzting zahlten durstige Kehlen 9,60 Euro.
„Wir wollten auch unter zehn Euro bleiben“, betont Mühlbauer. Allerdings seien sie als Festwirte, anders als in der Nachbarstadt, nicht die Brauereibesitzer, die Kosten deshalb höher. Im Festzelt und auch in der benachbarten Bar wird es außerdem Weißbier und Weinschorle geben.
Gute Nachricht für Fahrer, Kinder und alle, die keinen Alkohol mögen. Antialkoholisches kostet deutlich unter fünf Euro. Festkoch ist Daniel Siegl. Er habe angekündigt neben einer Stammkarte auch beinahe täglich wechselnde Gerichte abzubieten.
Deko im Festzelt? „Klar, viele Blumen“, sagt Mühlbauer, „der Gast muss schon merken, dass einer der Festwirte eine Gärtnerei betreibt.“ Ansonsten sei die Devise: Keine Kinkerlitzchen, der Name Volksfest sei Programm. Wichtig ist beiden Festwirten, dass sich Interessierte für den „Tag des Ehrenamts und der Vereine“ (11. August) und für den Tag der Betriebe (14. August) per Email unter info@festwirte-furth.de anmelden.
Das Programm im Detail: Festwirte-Einzug ist am Samstag, 8. August. Die Aufstellung erfolgt um 13.30 Uhr zwischen Restaurant Siegls und Gärtnerei Mühlbauer. Der Einzug startet um 14 Uhr. Bis 1 Uhr will die Oktoberfest-Kapelle Mathias Achatz die Gäste im Zelt zum Schunkeln, Tanzen und Mitsingen bringen. Der Sonntag beginnt mit einem Frühschoppen um zehn Uhr, der in den Festzeltbetrieb übergeht. Für die musikalische Unterhaltung sorgen die Bayernmusikanten die auf Volksmusik spezialisiert sind.
Senioren essen und trinken einmal kostenlos
Der 10. August steht im Zeichen: „Spielertreffen“. Musik macht die Band „Sowieso“. Einen Tag später stehen „Hollastauan Brass“ auf der Bühne. Am 12. August ist Kinder- und Seniorennachmittag. Von 14 bis 17 Uhr gibt es für Kids eine Bastelecke, eine Malstation, Kinderschminken und mehr. Auch das große und das kleine Ritterpaar werden vor Ort sein.
Von 16 bis 18 Uhr spendieren die Festwirte das Bier für Senioren ab 70 Jahren und Daniel Siegl gibt für jeden ein Essen aus. Abends rocken „Mums Best“ die Bühne. An den weiteren Tagen spielen das Blasorchester Furth im Wald (13. August), „Kasplattnrocker“ (14. August), „Route 12 34“ (15. August), Bornstoana-Tanzlmuse (16. August) und zum Festausklang „Froschhaxn-Express“.
Das Programm steht, die Vorbereitungen laufen gut, betont Späth, „wir sind schon in den finalen Zügen“. Beide Festwirte glauben fest an den Erfolg. Er ist sicher: „Jeder hat es seit der Landesgartenschau verstanden, Furth kann das.“ Man habe laut Mühlbauer in der Pause auch verstanden, dass ohne das Volksfest etwas fehlt. Außerdem: „Wenn man es nicht probiert, weiß man auch nicht, ob es klappt“, so Mühlbauer