Ein Freibad vorm Theater? Warum sich Regensburg ein Beispiel an Berlin nehmen sollte

Ein Freibad vor dem Theater – in Berlin soll ausgerechnet eine Kulturidee für Abkühlung sorgen. Warum nicht auch in Regensburg? Mit ein paar Handgriffen könnten die Brunnen vor dem Staatstheater zur neuen Sommerattraktion werden – inklusive positiver Folgen für Verkehr und Stadtklima. Eine neue Ausgabe unserer täglichen Regensburg-Kolumne „Rengschburg mit allem“ von MZ-Autor Philip Hell.
Es muss nicht alles schlecht sein, was denen da oben in Berlin einfällt – und nein, es geht nicht um die Bundesregierung. Der neue Intendant der Volksbühne in der Hauptstadt, Matthias Lilienthal, plant zu seiner Amtsübernahme einen echten PR-Stunt. Er möchte vor dem Theater ein Freibad aufbauen. Eine tolle Idee – und ein Vorbild für Regensburg?
Immerhin haben auch wir etwas zu feiern. Aus unserem Theater wurde schließlich unlängst ein Staatstheater. Hurra! Das könnte man doch auch mit einem Schwimmbecken feiern. Immerhin haben wir mit den beiden Brunnen schon zwei kleine Pools unmittelbar vor dem Theater. Die könnte man einfach miteinander verbinden – und fertig ist der Plantschspaß.
Das hätte darüber hinaus eine Reihe angenehmer Nebeneffekte. Durch den XXL-Schwimmbrunnen wäre die Zufahrt zur Gesandtenstraße zwangsläufig dicht, womit die Verkehrsberuhigung der Altstadt mehr oder minder abgeschlossen sein dürfte. Zudem würde das neue Freibad dafür sorgen, dass sich die heiße Altstadt merklich abkühlt, was wiederum auch ein größeres Problem in Regensburg lösen würde.
Erste positive Signale aus der Politik gibt es: Oberbade... äh Oberbürgermeister Thomas Burger sagte neulich im Radio, man dürfe in Brunnen baden. Na dann: Frohes Plantschen!