Wenn das Wetter zur Last wird: In Regensburg hilft nur noch eine kuriose Idee gegen Hitze

Die neue Sprühnebelanlage am Regensburger Neupfarrplatz soll die Umgebung um bis zu zwölf Grad abkühlen. Eine gute Nachricht für alle, die unter der Sommerhitze in Regensburg leiden. Doch was ist mit den vielen anderen aufgeheizten Plätzen der Stadt? Eine ungewöhnliche Idee gibt es bereits, schreibt MZ-Autor Philip Hell in einer neuen Ausgabe unserer täglichen Regensburg-Kolumne „Rengschburg mit allem“.
Wo wir sind, ist vorne: Das sind im Fall von Regensburg leider oft Spitzenplätze bei Hitze-Rankings. Achtung, Binsenweisheit: Im Sommer ist es in dieser Stadt ganz schön heiß. Und – so zumindest mein Gefühl – das ist in den vergangenen Jahren nicht besser geworden.
Nun reagiert die Stadt mit einer Sprühnebelanlage auf dem Neupfarrplatz. Die kühle die unmittelbare Umgebung um bis zu zwölf Grad ab, ließ Oberbürgermeister Dr. Thomas Burger am Dienstag wissen. Coole Sache! Und der Mann muss es wissen, der ist schließlich Physiker – und gebürtiger Rengschburger, aber das ist ein anderes Thema.
Das System jedenfalls kennen wir aus anderen Städten. In Wien empfiehlt es sich beispielsweise, auch bei 35 Grad und strahlend blauem Himmel eine Regenjacke dabei zu haben, ansonsten wird es dank der Sprinkleranlage schnell ziemlich nass.
Das Problem: Dieses Zwölf-Grad-Minus gibt es erst einmal auf dem Neupfarrplatz. Das ist, so fair wollen wir sein, ein Anfang. Jetzt fehlen allerdings noch Stein-Wüsten wie der Haidplatz, der Domplatz – ach was: eigentlich jeder einzelne Platz in dieser schönen Stadt. Was machen wir denn da? Nun ist Burger nicht nur Rengschburger und Physiker – sondern auch Feuerwehrler. Wie wäre es denn mit einer Art XXL-Sprühnebel der Floriansjünger über der ganzen Stadt, wenn es über 35 Grad hat?