Hauswand einer alten Scheune in Waldmünchen stürzt ein: Was jetzt geschehen muss

Von Martin Hladik · 1. Juni 2026 um 17:29

Am Tag nach dem Einsturz der großen Hauswand einer alten Scheune in der Schulstraße überwiegt bei allen die Freude, dass niemandem etwas passiert ist. Das macht auch Stefan Iglhaut von der Polizeistation Waldmünchen im Landkreis Cham deutlich.

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Aber mit der Absicherung der Unglücksstelle ist für die Polizei die Sache vorerst erledigt. Rechtlich sei das jetzt Sache von Privatleuten und den zuständigen Behörden. Das ist unter anderm die Stadt. Bürgermeister Wolfgang Kürzinger war mit den Beteiligten – dem Eigentümer der Scheune und den Eigentümern der angrenzenden Baustelle für ein Mehrgenerationenhaus – bereits vor Ort und hat sich ein Bild gemacht. Jetzt müssten die Eigentümer das weitere Vorgehen abklären.

Ebenfalls vor Ort waren Baukontrolleure des Landratsamtes. Nach Angaben der Pressestelle überprüften sie die Schäden. Außerdem wird ein Statiker die Standsicherheit beurteilen. Dazu könnten derzeit noch keine weitere Aussagen getroffen werden.

Dies wird auch darüber entscheiden , ob das Gebäude stehen bleibt oder nicht. Bürgermeister Kürzinger machte deutlich, dass die Stadt nur dann eingreifen könne, wenn das Gebäude einsturzgefährdet sei. Dann müssten Sicherungsmaßnahmen oder ein Abriss angeordnet werden.

Für die laufende Baustelle des angrenzenden Mehrgenerationenhauses bedeutet der Einsturz erst einmal eine Unterbrechung. Eigentlich habe man am Montag mit dem Gießen der Bodenplatte beginnen wollen, sagte Erika Schönberger, die zusammen mit ihrem Mann Bauherrin ist. Sie wolle sich lieber nicht vorstellen, wenn das Haus während der Bauarbeiten zusammengebrochen wäre.